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24 Stunden Pflege im Trend

28. Mai 2013 Harry Gesundheit & Ernährung  

Die 24 Stunden Betreuung ist ein neuer Trend, den immer mehr pflegebedürftige Menschen nutzen. Das hohe Alter ist die Zeit, in der nicht mehr alle Möglichkeiten gegeben sind und der Mensch benötigt eine besondere Hilfe, damit die Lebensfähigkeit nicht eingeschränkt wird und die letzten Lebensjahre entspannt erlebt werden können. Die 24 Stunden Pflege genießt viele Vorteile, die die zu pflegende Person dabei erhalten kann und somit wird der Trend zur Pflege im eigenen Heim immer größer. Dabei werden diese nicht nur von mobilen Pflegediensten, sondern auch von der eigenen Familie gepflegt und umsorgt, was die Freude im Alter steigen lässt.


pflegestatistik-2009-2011
Pflegestatistik 2009-2011

Wie funktioniert die 24 Stunden Pflege?

Der große Vorteil der 24 Stunden Pflege im eigenen Zuhause ist die gleiche Umgebung für den Lebensabend. Das Einzige was sich ändert ist eine Pflegeperson im Haus, die sich für 24 Stunden um die Pflegeperson kümmert. Nicht nur Pflegepersonal, sondern auch Angehörige können sich bis zu einem bestimmten Grad um die Menschen kümmern. Die 24 Stunden Betreuung zielt darauf ab, die Menschen nicht aus ihrer gewohnten Umgebung zu reisen und ihnen mehr Spaß im Leben zu bringen. Dabei müssen die Pflegebedürftigen speziell betreut werden, vor allem wenn eine Erkrankung wie Demenz vorliegt. Solche Erkrankungen sind meist schwer für die Angehörigen zu händeln und es bedarf einer Pflegekraft, die sich mit den Symptomen und der Krankheit auskennt um dann gezielt für die betroffene Person zu sorgen und diese zu Pflegen.

Die 24 Stunden Pflege ist die fortschrittlichste und gesündeste Pflegeform. Die Vermittlungen der Pflegekräfte stellen dabei dem Pflegebedürftigen zwei Pflegerinnen oder Pfleger zur Verfügung, die sich rund um die Uhr um die Person kümmern. Somit werden die Pflegekräfte für Nacht und Tag aufgeteilt und somit sind diese in jeder Situation bei der Pflegeperson. Notwendige Medikamente, falls vorhanden, werden von der Pflegekraft verabreicht und auch für bettlägerige Menschen Aufgaben wie das Waschen übernommen. Falls der Pflegebedürftige kein Essen mehr zubereiten kann, wird das ebenfalls übernommen und die Mahlzeit wird in vielen Fällen, je nach Komfortzone der Pflegeperson, zusammen gegessen. Durch die 24 Stunden Betreuung werden auch viel mehr Freizeitaktivitäten mit der Person unternommen, da in Pflegeanstalten und Altersheimen nicht genügend Kräfte für jeden vorhanden sind. Durch die individuelle Aufmerksamkeit auf die zu pflegende Person kann diese mehr Wünsche äußern. Meist reicht der Anblick des eigenen Gartens um die Pflegebedürftigen zu erfreuen. Trotzdem muss die pflegende Kraft nicht alle Aufgaben übernehmen. Im Vertrag werden die Leistungen vorher zusammengetragen und die Pflegekraft kümmert sich um die jeweiligen Aufgaben.

Der Bedürftige im Vordergrund

Die häufigsten Gründe für den Entschluss zur 24 Stunden Pflege sind das eigene Zuhause und die Fokussierung auf die Person. Pflegebedürftige fühlen sich bei dieser Art von Pflege nicht wie auf dem Abstellgleis und erhalten die ganze Aufmerksamkeit, die sie benötigen. Da der Betroffene nicht aus seiner Umgebung gerissen wird, an die er sich gewöhnt hat und die er liebt, bleibt die Lebensfreude viel stärker erhalten und die zu pflegende Person traut sich zu mehr Dingen im Alter. Starke Depressionen und verlorener Lebenswillen sind häufige Folgen bei Bedürftigen in Altersheimen oder Pflegeanstalten. Das kann durch die individuelle Pflege im eigenen Heim verhindert werden. Das Aufwachen im eigenen Bett, das viele Erinnerungen der Menschen bietet, ist die größte Freude und gleichzeitig auch Erleichterung, denn es wurde festgestellt, das weniger alte Menschen an Gedächtnisverlust leiden, sobald sie den Lebensabend im eigenen Heim verbringen können.

Die Pfleger gehen bei der Betreuung eine individuelle Beziehung zu der pflegenden Person ein und so ist es nicht verwunderlich, dass Bedürftiger und Pfleger zu Freunden zusammenwachsen. Pflegebedürftigen im eigenen Heim ist eine erhöhte Mobilität gewährt. Durch die Freiheit können die Personen auch kleine Ausflüge, zum Beispiel in einen Park oder auch zu Gräbern von geliebten Verwandten, unternommen werden. Spontane Ideen der Pflegeperson sind viel einfacher umzusetzen, da sie nicht an feste Zeiten wie im Heim gebunden ist. Dadurch, dass der Bedürftige im Vordergrund steht und sich nur auf zwei Personen verlassen muss, steigt das Vertrauen zu den Pflegekräften der 24 Stunden Pflege. Die Stiftung Warentest hat einen Test von verschiedenen Unternehmen durchgeführt, die Plegekräfte aus Osteuropa vermitteln. Das 8 Seitige PDF dazu können Sie hier downloaden. Dr.Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung sagt dabei im Interview zu Pflegekräften aus Osteuropa: „Die meisten sind sehr zufrieden“.

Hilfe von der Familie

Eine 24 Stunden Betreuung ist nicht teuer und kann mithilfe der Pflege durch ein Familienmitglied noch geringer gehalten werden. Für Pflegebedürftige ist die Hilfe aus der eigenen Familie eine große Freude, denn wenn sich die eigene Familie um einen sorgt ist das Balsam für die Seele. Leichte Krankheiten im Alter können auch von der Familie gehandelt werden. Dabei hilft eine Pflegekraft, die sich um die Dame oder den Herren kümmert und auch der Familie etwas über die Pflege beibringen kann. Als Familienmitglied kann immer etwas dazugelernt werden. Bei schweren Krankheiten, vor allem Demenz, muss aber eine 24 Stunden Betreuung von ausgebildeten Pflegekräften übernommen worden. Demenz ist besonders schwer, da die Person im Endstadium an aggressiven Verhalten leiden kann und dieses durch den Gedächtnisverlust auch an Familienmitgliedern auslassen. Hierbei greifen die Erkrankten wirklich an, wenn ihnen der Rücken zugewandt wird. Die Pflegevermittlungen und das Internet können der Familie durch viele Tipps helfen, eine leichte Demenzerkrankung zu erkennen und auch zu behandeln. Einige Symptome sind zum Beispiel:

  • Verschlechterung des Gedächtniszustandes
  • Sprach- und Lesestörungen.
  • Eine erhöhte Risikobereitschaft.
  • Orientierungslosigkeit im eigenen Zuhause.
  • Körperhygiene wird vernachlässigt.

Diese Anzeichen sind der beste Beweis einer kommenden Demenz und sobald diese auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Sobald eine Demenz erkannt wurde, sollte eine 24 Stunden Betreuung genutzt werden, um den Pflegebedürftigen die beste Pflege zu bieten. Die Vorteile sind ersichtlich. Die ausgebildeten Pflegekräfte kennen sich ebenfalls mit den nötigen Medikamenten für die Erkrankung aus, auch für jede andere Erkrankung, und können diese richtig anwenden. So besteht keine Gefahr für die Pflegebedürftigen und diese können den Krankheitsverlauf verlangsamen und somit der Person eine bessere Zeit gewähren. Auch für Pflegebedürftige mit einem nicht so starken Einkommen oder einer Rente ist die 24 Stunden Pflege erschwinglich und mit Hilfe der Familie lässt sich dies noch mehr senken und auch Erspartes muss nicht unbedingt angebrochen werden. Dieser Trend ist somit für jede Person zu empfehlen. Die Lebensfreude und der Spaß bleiben somit im Alter erhalten und Krankheiten werden behandelt.


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