Juckreiz – was kann man dagegen tun?
Quälendes Hautjucken kann die Lebensqualität ernsthaft beeinträchtigen. Der Betroffenen wird dazu gebracht sich ständig zu kratzten und die Haut wird dadurch zusätzlich geschädigt. Es entstehen offene oder gar blutende Stellen, die schlecht verheilen, da immer weiter gekratzt wird. Für die meisten Menschen ist es fast unmöglich, den Drang zu kratzen zu unterdrücken, doch was kann gegen Juckreiz unternommen werden?
Ursachen für Juckreiz
Manchmal steckt eine ernsthafte Grunderkrankung hinter dem Symptom. Das kann zum Beispiel Diabetes oder auch Leukämie sein. Dies sollte man zuerst beim Arzt abklären lassen. Manchmal ist die Ursache eine sehr trockene Haut. Der Schutzfilm fehlt und die Bakterien können leichter eindringen. Hartnäckige Hauterkrankungen sind die Folge. Allergien gehen ebenfalls mit Juckreiz einher. Eine weitere Hauterkrankung ist die Neurodermitis, unter der auch oft Kinder sehr zu leiden haben. Manchmal stecken auch psychische Erkrankungen hinter dem Juckreiz und die sonst sichtbaren Hautveränderungen fehlen. Als weitere bekannte Erkrankungen kommen die Nesselsucht und die Schuppenflechte in Betracht.
Bei Juckreiz und roten Streifen auf der Haut sollte man auch einen Befall mit Krätze in Betracht ziehen. Das sind sehr lästige und schwer zu entfernende winzige Hautparasiten, die auch durch Baden nicht zu entfernen sind, da sie unter der Oberhaut lagern.
Behandlung
Zu trockene Haut kommt es oft durch Häufiges Baden oder Duschen, in Verbindung mit trockener Heizungsluft undkalter Winterluft. Eine trockene Haut juckt, spannt und fühlt sich manchmal auch rau an. Die Körperhaut kann betroffen sein oder auch die Kopfhaut. Auf dem Kopf kommt es manchmal zur Bildung von Schuppen, die dann Juckreiz verursachen. Ein spezielles Shampoo kann helfen, außerdem sollte man die Haare nicht jeden Tag waschen, damit die Haut jeweils eine Chance zur Rückfettung und Stabilisierung des natürlichen Hautschutzes hat. Ist die Ursache des Juckreizes eine sehr trockene Haut, sollte man sie nicht so oft waschen und wenn, dann mit milden und rückfettenden Waschlotionen die speziell für dieses Problem entwickelt wurden. Außerdem muss man die trockene Haut mit Cremes und Lotionen pflegen, alles sehr aufwendig.
Es gibt auch Medikamente, die den Juckreiz lindern, sogenannte Antihistaminika. Bewährt haben sich auch cortisonhaltige Salben, sie bringen oft Erleichterung gegen den lästigen Juckreiz.
Müdigkeit – Weg von dem Dornröschengefühl!

Müdigkeit © Benjamin Thorn / pixelio.de
Ein Zeichen der Natur
Müdigkeit ist eigentlich nur ein ganz natürliches Zeichen des Körpers dafür, dass er genug geleistet hat und eine Pause braucht. Im Schlaf kann der Körper sich regenerieren und sich auf den nächsten Tag vorbereiten. Langfristiger Schlafentzug führt zu chronischer Müdigkeit, die sich mit Konzentrationsstörungen, übermäßiger Schmerzempfindlichkeit und brennenden Augen bemerkbar macht.
Selbsttests
Wer oft unter Müdigkeit leidet, kann zunächst selbst einiges ausprobieren. Zunächst sollte man versuchen ausreichend, das heißt mindestens 8 Stunden zu schlafen oder ab und zu einen Mittagsschlaf einlegen. Am Tag sollten mindestens 1,5 Liter Wasser getrunken werden. Auch auf eine vitaminreiche, ausgewogene Ernährung sollte man achten. Sport kann den Kreislauf in Schwung bringen und Müdigkeit vertreiben. Es kostet zwar Überwindung, aber auch eine kalte Dusche kann helfen. Doch wenn nichts davon zur Verbesserung der Müdigkeit beiträgt, sollte man sich mit seinem Arzt in Kontakt setzen, denn Müdigkeit kann noch andere Ursachen haben.
Krankheiten als Ursache
Eine mögliche Ursache für Schlafmangel kann Blutarmut sein. Diese wird unter anderem durch einen Mangel von Vitamin B12, Folsäure oder Eisen verursacht. Besonders Eisenmangel ist sehr verbreitet. Deswegen sollte man genügend Eisen über Fleisch, Eier, Milch, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte zu sich nehmen. Vitamin C kann die Eisenaufnahme unterstützen.
Aber auch ein allgemeiner Vitaminmangel kann zu Müdigkeit führen. In diesem Fall sollte der Arzt Tests vornehmen und Ergänzungsmittel verschreiben.
Ein weiterer Grund für Müdigkeit kann Schlafapnoe sein. Dabei erschlafft die Muskulatur des Rachenraums und der obere Teil der Luftröhre fällt in sich zusammen. Der Luftstrom wird unterbrochen. Nach spätestens einer Minute wacht man dann nach Atem ringend auf. An dieses Aufwachen erinnert man sich am nächsten Tag nicht, sondern man merkt nur die Müdigkeit. Andere Symptome der Schlafapnoe sind Kopfschmerzen, Schwindel, Mundtrockenheit und nächtliches Schwitzen.
Doch auch ernstere Krankheiten können Müdigkeit verursachen. So kann ständige Müdigkeit beispielsweise auf Infektionskrankheiten wie eine Grippe, Lungenentzündung, das Pfeiffersche Drüsenfieber, aber auch Malaria, die Schlafkrankheit und Aids hinweisen.
Auch Stoffwechselkrankheiten können sich durch Müdigkeit äußern. So sollten Diabetes und eine Schilddrüsenunterfunktion in diesen Zusammenhang ausgeschlossen werden. Im schlimmsten Falle kann Müdigkeit auch ein Symptom für Krebs sein. Diese Art der Müdigkeit, im Fachjargon Fatigue genannt, tritt dann mit einem besonders starken Gefühl der Kraftlosigkeit und Schwäche auf.
Müdigkeit kann viele Ursachen haben. Wer ständig müde ist, sollte sich also vielleicht mit seinem Arzt beraten. Wichtig ist allerdings, dass nie die Müdigkeit einzeln gesehen wird, sondern im Zusammenhang auch andere Symptome abgefragt und beachtet werden.
Das menschliche Immunsystem
Wie das Immunsystem positiv beeinflusst werden kann
Fünf Dinge sind für ein gesundes Abwehrsystem wichtig. Zum einen spielt die Ernährung mit ein. Ausgewogen sollte sie sein. Für Krankheitserreger anfällige Menschen sollten auf die ausreichende Zufuhr von Eisen, Zink, Jod und Selen achten. Außerdem sollte der Tagesbedarf an Vitaminen (A, E, C) gedeckt sein. Als zweiter Faktor für ein gesundes Immunsystem ist ein ausreichender Schlaf anzusprechen. Forscher haben schon lange erkannt, dass ein gesunder Schlaf wichtig für Gesundheit, Entwicklung und Wohlbefinden ist. Gleiches gilt für das Immunsystem: Erwachsene sollten 6 bis 8 Stunden pro Tag schlafen. Schwangeren Frauen wird sogar empfohlen mehr als 8 Stunden zu schlafen. Sport ist gut für das Immunsystem? Nur zum Teil: Denn gerade Hochleistungssport kann das Immunsystem schwächen wie Studien bewiesen haben. Stattdessen ist es ratsam sich regelmäßig zu bewegen und an der frischen Luft zu sein. Denn Sport bzw. Bewegung baut auch Stress ab. Das ist auch der vierte Faktor: bei chronischem Stress ist die Immunabwehr geschwächt. Daher sind im Beruf gestresste Menschen auch häufiger krank und anfälliger für Infektionen. Kurzzeitiger Stress kann sich dagegen positiv auf die Immunabwehr auswirken.
Finger weg von Zigaretten und Alkohol
Der Konsum von Zigaretten und Alkohol sollte eingestellt werden. Bereits 4 Zigaretten legen die Bronchen für einen Tag lahm. Eine Zigarette kann die Flimmerhärchen der Bronchien für 6 Stunden außer Gefecht setzen. Alkohol schädigt auf Dauer nicht nur das Hirn, sondern auch das Immunsystem. Besonders am Tag nach dem Rauschtrinken ist der Körper anfällig für Schädlinge und Angriffe auf das Immunsystem. Zumindest sollte der Alkoholkonsum heruntergefahren werden.
Immunsystem schwach – was tun?
Wenn das Immunsystem dennoch schwächelt, sollte ein Arzt zu rate gezogen werden. Nahrungsergänzungsmittel können helfen. Allerdings ist deren Wirkung oft nicht nachgewiesen. Einige schwören auf Produkte wie Orthomol Immun – sie werden in der Apotheke als Trinkfläschchen, Granulat oder in Tablettenform rezeptfrei verkauft. Ältere Menschen nehmen in den Wintermonaten solche Kuren und kommen so gesund durch den Winter.
Zusammengefasst die wichtigsten Faktoren:
- Bewegen Sie sich
- Ernähren Sie sich gesund
- Vermeiden Sie Dauerstress
- Schlafen Sie Ihrem Alter entsprechend
- Kein Alkohol, Keine Zigaretten
Kinderlebensmittel: Foodwatch kürt dreisteste Werbemasche

Achtung Zuckerfalle © knipseline / pixelio.de
Der Goldene Windbeutel
Man hat schon das Gefühl, dass sich Kinder nur richtig ernähren, wenn sie permanent irgendwelche Naschsachen im Mund haben. Die Firmen präsentieren im Wochentakt neue Lebensmittel, welche natürlich “gesund” sind. Gezielte Werbung läuft über die Fernsehschirme. Dass dies für Foodwatch der Auslöser des “Goldenen Windbeutel” war, liegt auf der Hand. Denn der traditionelle Schmähpreis soll darauf ausgerichtet sein, die “dreisteste Werbemasche für Kinderlebensmittel” zu finden. Natürlich ist es ein Negativpreis, denn Foodwatch heißt es nicht gut, mit billigen Werbetricks die Kinder mit ungesunden Lebensmitteln zu verführen.
Immer mehr Übergewichtige
Vor allem gerät die Industrie immer mehr in die Kritik, denn die Zahl der übergewichtigen Kinder steigt Jahr für Jahr. Im Vergleich zu den 1990er Jahren stieg in Deutschland die Zahl der übergewichtigen wie auch fettleibigen Kinder um 50 Prozent an. Aber auch Österreich hat dieses Problem. Die Kinder werden immer dicker. Light Produkte, Wellness Produkte oder auch “gesunde Joghurts” sind nichts anderes als mit Zucker wie Fett versetzte Lebensmittel, die alles andere als ideal sind, um abzunehmen. Dazu kommen noch Softdrinks sowie Süßigkeiten, die ebenfalls dafür sorgen, dass die Hose rund um die Taille immer enger wird. Wer zudem als Kind von der Marke begeistert ist, der wird – laut der Statistik – auch ein Kunde im Erwachsenenalter bleiben. Die Industrie verzichtet somit gezielt auf die Gesundheit; der Absatz der Produkte ist weitaus wichtiger.
Dr. Oetker und Konsorten
Bereits im Jahr 2012 war Foodwatch in dieser Sparte aktiv. Der Marktcheck ergab, dass von rund 1.500 Lebensmittel für Kinder mindestens 75 Prozent zu süß oder zu fettig waren. Auf der Homepage hat man nun die Chance das Unternehmen seiner Wahl zu wählen. Etwa “Kosmostars” von Nestle. Das Produkt wird als “vollwertigen Start in den Tag” beschrieben – hat zudem eine “Vollwertgarantie”. Eine Anfrage von Nestle wird mit “es sei dem Unternehmen ein zentrales Anliegen, dass schmackhafte Nahrungsmittel als auch Getränke angeboten werden, die natürlich den Ernährungsbedürfnissen der Menschen entsprechen”.
Auch Dr. Oetker ist auf der Homepage von Foodwatch vertreten. Der Kinderpudding Paula ist hier in das Visier geraten. Dr. Oetker hat jedoch bereits erwähnt, die Werbung für den Kinderpudding zu streichen – dies läge jedoch nicht an der Nominierung.
Wein: gesund oder doch schädlich?

Wein © www.JenaFoto24.de / pixelio.de
Herzinfarktrisiko durch Weingenuss senken?
Ein im Wein vorkommender Stoff, Resveratrol, wird für diesen positiven Gesundheitseffekt verantwortlich gemacht, es handelt sich hierbei um einen polyphenolischen Inhaltsstoff, der überwiegend in der Schale der Trauben zu finden ist und deshalb insbesondere im Rotwein vorkommt, der im Gegensatz zu Weißwein aus den ganzen Trauben, einschließlich der Schale, hergestellt wird. In Versuchen an Zellen konnte eine Verbesserung der Blutfettwerte sowie eine geringere Verkalkung der Arterien festgestellt werden. Ob Resveratrol letztendlich tatsächlich vom Körper aufgenommen wird, ist bislang aber noch ungeklärt. Trotzdem gibt es Studien, die davon ausgehen, dass ein maßvoller Weinkonsum, ca. 0,1 Liter pro Tag für Frauen und 0,25 Liter für Männer, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ungefähr 30 Prozent senken kann.
Gesundheitsgefahren durch Alkohol
Andererseits ist wissenschaftlich unzweifelhaft belegt, dass übermäßiger Alkoholkonsum den Körper schädigen kann. Hier sind insbesondere Leberschäden und ein erhöhtes Krebsrisiko für Speiseröhre, Rachen, Kehlkopf und Mundhöhle zu nennen. Außerdem kann hoher Alkoholkonsum zu Gewichtsproblemen führen, denn bereits ein halber Liter Wein hat über 300 Kilokalorien. Auch der Europäische Gerichtshof sieht den Alkoholgenuss kritisch und hat im letzten Jahr den Verkauf pfälzischen Weins unter der Bezeichnung “bekömmlich” untersagt. Abschließend lässt sich deshalb wohl feststellen, dass es für alles ein richtiges Maß gibt, das nicht überschritten werden sollte, auch für Wein.
Der Unterschied zwischen der Influenza und einer Erkältung
In der Regel wird unter dem grippalen Infekt und der Grippe kein Unterschied gemacht. Jedenfalls nicht von den Patienten. Ärztlich wie medizinisch gesehen besteht sehr wohl ein großer Unterschied. Denn auch wenn die Symptome des grippalen Infekts und der Grippe ähnlich sind, so wird der Infekt durch unterschiedliche Erreger ausgelöst. Die Grippe hingegen wird durch den Influenza Virus ausgelöst.
Der Unterschied
Hervorgerufen wird die Grippe durch den Influenzavirus. Entweder durch Typ A, B oder C. Die negative Eigenschaft der Viren ist, dass sich diese stetig verändern können, sodass jedes Jahr eine Grippeimpfung sinnvoll ist. Bei dem grippalen Infekt, einer herkömmlichen Erkältung, können weit über 200 Erreger der Grund dafür sein, dass man grippeähnliche Symptome bekommt. Primär werden die Viren, welche für den grippalen Infekt verantwortlich sind, mittels der Tröpfcheninfektion weitergegeben.
Die unterschiedlichen Symptome
Ein grippaler Infekt äußert sich meistens durch folgende Symptome:
- Mattigkeit, Abgeschlagenheit
- Fieber wie Schüttelfrost
- Gliederschmerzen
- Kopfschmerzen
- Husten, Schnupfen wie Halsschmerzen
Die Influenza hingegen äußert sich mit folgenden Symptomen:
- akuter Krankheitsbeginn in Verbindung mit Kopfschmerzen wie Gliederschmerzen
- Hohes Fieber
- Schüttelfrost
- Husten
- Appetitlosigkeit
- Schwächegefühl
- Kreislaufbeschwerden
Vorbeugung mit der Grippeimpfung
Wichtig ist, dass natürlich bei den Anzeichen eines grippalen Infekts oder der Influenza ein Arzt aufgesucht wird. Vorbeugend kann gegen die Influenza auch die Grippeimpfung verabreicht werden, welche vor allem für ältere Personen ab dem 60. Lebensjahr wie auch Kleinkinder oder auch Personen mit chronischen Krankheiten geeignet ist. Ansonsten gilt – viel frische Luft, mit vitaminreicher Nahrung das Immunsystem stärken und den Kontakt mit erkrankten Menschen meiden.
Wenn das Kind Fieber hat – die wichtigsten Informationen für Eltern
Eltern von kleinen Kindern kennen es zu genüge: immer wieder stehen die Kleinsten mit schweißnassen Haaren und glühenden Wangen vor ihnen. Die Prognose – Fieber. Auch wenn dann schnell die Alarmglocken läuten, zu nächst besteht kein Grund zur Sorge. Was Eltern beim Thema Fieber wirklichen wissen sollten, zeigt der nachfolgende Text auf.
Wann spricht man von Fieber?
Wenn das Fieberthermometer mehr als 38,5°C ansteigt, sollte man davon ausgehen, dass eine Krankheit das Kind plagt. Denn diese erhöhte Temperatur ist nicht etwa die Krankheit selbst, sondern nur ein Symptom. Zudem zeigt sie an, dass das Abwehrsystem des Körpers arbeitet und gegen die Krankheitserreger ankämpft. Trotz dessen fühlt sich der Körper angestrengt und schlapp. Eine gesunde Körpertemperatur liegt bei etwa 37°C, doch kann diese, durch die Anpassung an Umweltbedingungen, immer wieder schwanken. Bei kleinen Kindern funktioniert die Regelung der Temperatur meist noch nicht so gut, weswegen sie schneller und öfter fiebern als Erwachsene. Diese Abwehrreaktion entsteht, wenn die gewünschte Körpertemperatur, durch das Gehirn, höher eingestellt wird als gewöhnlich. Hervorgerufen wird dieser Prozess durch Viren oder Bakterien, aber möglicherweise auch durch körpereigene Stoffe,
Wann ein Arztbesuch für das Kind notwendig ist
Ein Arztbesuch macht mit kranken Kindern natürlich immer Sinn, ist jedoch nicht immer nötig. Doch gerade beim Thema Fieber sollte man den Arzt lieber einmal mehr aufsuchen. Insbesondere, wenn die Temperatur über 39 °C steigt und/oder das Fieber länger als 24 Stunden anhält. Zudem kommt es oft auch dazu, dass das Kind stark geschwächt ist und zudem wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Diese Symptome und zusätzliche, wie Bauchschmerzen, Erbrechen oder Hautausschlag, sollten Eltern immer dazu veranlassen einen Arzt aufzusuchen. Besonders Eltern von Neugeborenen, sollten in den ersten Lebenswochen auf die Körpertemperatur achten. Ist diese höher als 38°C ist ein Arztbesuch unausweichlich. Dennoch sollte man als besorgtes Elternteil nicht übertreiben, manchen Kindern geht es trotz hohen Temperaturen gut, bei diesen werden diese auch wieder schnell sinken und es sollte kein Grund zur Sorge bestehen.
Medikamente und andere Hausmittelchen
Nach einem Arztbesuch werden meist fiebersenkende Medikamente, mit den Wirkstoffen Paracetamol und Ibuprofen die es in jeder Apotheke gibt, verschrieben. Dazu zählen Zäpfchen, Tabletten und auch Säfte. Wichtig ist auch, dass der Körper schwitzt, dabei sollte dennoch darauf geachtet werden, dass sich das Kind, durch zu warme Kleidung, nicht quält. Eltern sollten zudem darauf achten, dass ihre Kinder genug trinken, damit der Körper nicht dehydriert. Des Weiteren helfen auch die beliebten Hausmittelchen nach wie vor. Vor allem Wadenwickel wirken fiebersenkend. Die Anwendung dieser sollte aber auch nur dann Verwendung finden, wenn das Kind nicht friert. Es zeigt sich also, sollte es mal wieder zu einem Fieberausbruch kommen, gibt es zunächst erstmal keinen Grund zur Panik.
Histaminunverträglichkeit – eine Abbaustörung
Die Histaminintoleranz, auch Histaminose genannt, ist keine angeborene Krankheit. Sie entwickelt sich im Laufe des Lebens. Es sind mehr Frauen als Männer betroffen. Histaminose ist eine Abbaustörung, zählt also nicht zu den Allergien oder Nahrunsmittelunverträglichkeiten.
Ursachen einer Histaminintoleranz
Das Enzym Diaminoxidase ist für den Abbau von Histaminen im Dünndarm verantwortlich. Weisen diese eine geringere Aktivität auf oder fehlen sogar ganz, kann das Histamin nicht mehr abgebaut werden und es entsteht die Histaminintoleranz. Dieser Mangel an Enzymen kann durch eine chronische Darmerkrankung hervorgerufen werden. Bei einer verringerten Aktivität ist davon auszugehen, dass die Diaminoxidase von anderen Stoffen, wie zum Beispiel Alkohol oder Medikamenten benötigt wird.
Symptome der Histaminintoleranz
Symptome treten erst dann auf, wenn histaminreiche Nahrung zu sich genommen wurde. Bis die Beschwerden sich äußern, kann eine Stunde vergehen. Symptome, die auf jeden zutreffen, kann man nicht benennen, da sich die Intoleranz bei jedem Menschen anders äußert. Häufig treten Blähungen, Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Hautrötungen auf. Seltener sind Gliederschmerzen, Wassereinlagerungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schlafstörungen, Asthma, Menstruationsbeschwerden, Erschöpfungszustände und Blasenentzündungen.
Diagnose bei Histaminintoleranz
Mit einem Bluttest kann die Konzentration des Histamins im Blut und die Abbaukapazität des Körpers bezüglich Histamin gemessen werden. Zuvor müssen allerdings chronische Darmerkrankungen, Nahrungsmittelintoleranzen und -allergien ausgeschlossen sein. Auch eine Nahrungsmittelumstellung von histaminreichen Lebensmitteln auf histaminarme Lebensmittel kann die Intoleranz aufzeigen.
Histaminintoleranz behandeln
Für eine erfolgreiche Behandlung der Histaminintoleranz sollte zwei komplette Wochen auf besonders histaminhaltige Lebensmittel verzichtet werden. Histamreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Fischprodukte, Sauerkraut, Meeresfrüchte, Spinat, Bier, Schokolade, Rotwein, Tomaten und gereifte Käsearten. Histaminarme Produkte sind unter anderem Reis und Kartoffeln. Jedoch sollte die Ernährung für längere Zeit umgestellt werden. Nach und nach kann ausgetestet werden, welche Produkte vom Körper vertragen werden und welche nicht. Es ist empfehlenswert, ein Ernährungstagebuch zu führen, um auch später nachvollziehen zu können, bei welcher Nahrung der Körper obengenannte Symptome erzeugt. Da auch bestimmte Medikamente wie Diclofenac und Ibuprofen diese Intoleranz hervorrufen, sollte ausgetestet werden, ob und inwiefern der Körper darauf anspricht. Bestehen die Beschwerden trotz einer Umstellung der Nahrung und der Medikamention weiterhin, können diese mit den Vitaminen B6 oder C behandelt werden. Ein Arzt sollte aber vorher feststellen, ob diese mangelhaft im Blut vertreten sind. Antihistaminika sind ein wirksames Medikament gegen die Beschwerden der Histaminintoleranz.
Die E-Zigarette

E Zigarette © Gisela Peter / pixelio.de
Funktionsweise
Anstatt zu rauchen, dampft die E-Zigarette. Sie besteht aus einem Gehäuse, wahlweise aus Plastik oder Metall, einer Kartusche, einem Verdampfer, auch Atomizer genannt und einem Akku. Die Kartusche füllt der sogenannte Dampfer mit einer Flüssigkeit, den Liquids, welche es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen gibt. Zum Beispiel gibt es Ananas oder Apfelkuchen, Nougat oder Pizza, oder Vanilla und Whisky. So ziemlich jedes populäre Aroma ist vertreten. Wird an der E-Zigarette gezogen, wird der Atomizer aktiviert und die Liquids werden erhitzt und verdampfen. Der Konsument inhaliert dann diese verdampfte Flüssigkeit. Die Liquids gibt es in unzähligen Online Stores zu erstehen, oft kann zwischen nikotinhaltigen und nikotinfreien Liquids gewählt werden, in manchen Stores ist es sogar möglich bei den nikotinhaltigen Liquids anzugeben in welcher Stärke (z.B. 6mg, 12mg, 18mg) diese geliefert werden sollen.
Lebensmittel mit hohen Mineralstoffgehalt

Mineralstofflieferant © Thommy Weiss / pixelio.de
Neben den Vitaminen sind es vor allem die Mineralstoffe und ihre Quellen. Kalium, Selen, Zink, Mangan, Fluorid, Kupfer, Eisen und noch viele mehr. All diese Stoffe tragen dazu bei, dass unser Körper funktioniert, wir uns fit fühlen und auch so aussehen.
Doch woher bekommen wir diese am besten?
Zum Frühstück bietet es sich an, das übliche Müsli mit ein wenig Amarant zu bereichern, welcher sehr reich an Eisen, Magnesium, Zink und Mangan ist. Am besten schneidet man sich noch ein paar getrocknete Aprikosen in das Müsli hinein und schon hat man neben einem natürlichen Süßungsmittel noch weitere Mineralstoffe zu sich genommen, wie z.B. Kalium.
Vielleicht möchten Sie auch zur Abwechslung etwas neues ausprobieren und ersetzen die Kuhmilch durch Sojamilch? Schon haben sie weitere wichtige Mineralstoffe, wie Kalium, Kupfer, Magnesium und Zink zu sich genommen. Dazu noch eine Scheibe Brot mit Emmentaler- Käse, welcher reich an Kalzium und Zink ist, und schon ist der Start in den Tag perfekt.
Zum Mittagessen empfiehlt es sich in die Gerichte öfter auch einmal Fisch, Steinpilze und Hirse zu integrieren. Ersterer ist ein wichtiger Lieferant für Jod und Fluor, Pilze haben einen besonders hohen Anteil an Selen und Zink und Hirse enthält sehr viel Eisen und andere wichtige Mineralstoffe, wie Magnesium und Zink.
Zwischendurch greifen Sie am besten, anstelle des Schokoriegels zu verschiedenen Nüssen, vorrangig zu Paranüssen, Pistazien, Hasel- und Walnüssen. Diese sind allesamt Lebensmittel mit einem hohen Mineralstoffgehalt.
Lassen Sie nun den Abend noch mit einer Steinpilzcremesuppe ausklingen und gehen Sie mit dem Gefühl ihrem Körper etwas Gutes getan zu haben schlafen.


