Europas Immobilienpreise sinken

Hauspreise © Benjamin Klack / pixelio.de
Auslöser: Schrumpfende Wirtschaft
Die schlechte Wirtschaft in großen Teilen Europas wirkt sich auf die Kaufkraft und Häuserpreise der betroffenden Länder aus. Der Preisverfall sei am schlimmsten in Spanien, das acht Prozent Verlust gemacht hat. Für 2014 sind weitere fünf Prozent vorausgesagt und wird die die Spanier in eine wirtschaftliche Abwärtspirale fallen lassen. Aufgrund der niedrigen Preise verlieren Banken Häuser als sichere Anlage, da auch der Wert der Immobilien dadurch sinkt und Baukredite den Wert nicht ausgleichen können. Ein ähnliches Verhalten gibt es in Frankreich und den Niederlanden zu sehen. Die Rückgänge im Preis sind dabei bei satten fünf Prozent und so bleiben die Franzosen das erste Mal seit einigen Jahren mit einer schlechten Kaufkraft zurück. Die Umsätze im Immoblienmarkt sind im letzten Jahr in Frankreich um zwölf Prozent gesunken und zeugen so noch mehr von der Wirtschaftskrise in Frankreich und auch in den Niederlanden, die Ähnliches erdulden mussten. Die Immobilienpreise sind im Vergleich zum Einkommen in Frankreich recht hoch und mehrere Faktoren wie die steigende Arbeitslosigkeit und die Förderung vom Staat für Hauskäufer läuft ebenfalls aus. Aufgrund der niedrigen Hypothekenzinsen konnte diesen Problemen entgegen gewirkt werden, doch sind diese auf einem Rekordtief von 3,13 Prozent und lange machen die Banken das nicht mit. Die Preiskorrekturen dauern durch diese Faktoren genau wie in Spanien etwas länger und könnten das Land in eine weiterschrumpfende Wirtschaft zwingen.
Lichtblicke in Europa
Der Verhältniswert zeigt, wieviel Prozent des jährlichen Einkommens von den Einwohnern genutzt wird um ein Haus zu finanzieren. Spanien liegt dabei bei 120 Prozent und Frankreich leicht über der Marke von 100 Proznet. Doch nicht alle Länder leiden an einem Prozentsatz von über 100 Prozent. Portugal, Irland und Deutschland können sich unter den 100 Prozent halten, wobei Deutschland mit 80 Prozent sehr gut abschneidet. Das heißt die Deutschen geben im Durchschnitt 80 Prozent ihres jährlichen Einkommens für den Hausbau- oder Kauf aus. Deutschland schlägt sich auch im Wachstum besser wie der Rest Europas und kann einen Anstieg von drei Prozent bei den Hauspreisen feststellen. Für das Jahr 2014 werden weitere drei Prozent angekündigt. Dieser Anstieg wird aufgrund der niedrigen Finanzierungskosten bestätigt, die gleichzeitig strengere Richtlinien für die Kreditvergabe vergibt. Die Banken geben in dieser Sache nicht nach und Anleger können mit Wachstum rechnen.
Immobilienmakler in der Identitätskrise

Immobilienmakler © S. Hofschlaeger / pixelio.de
So ist seit dem Jahr 2007 die Zahl der deutschen Immobilienmakler um 8.000 auf 35.000 gestiegen. In Großstädten hat sich die Anzahl der Makler sogar überwiegend verdoppelt. So stieg allein in Hamburg die Zahl der Makler von 350 auf 750 an.
Auch Immobilienportale sehen diese Entwicklung äußerst kritisch. Es wird vermutet, dass nicht alle Immobilienmakler auch über die notwendige Sachkenntnis verfügen. Somit dürfte der Anteil der schwarzen Schafe unter diesem Berufsstand weiter angestiegen sein und das ohnehin schlechte Image stark unter dem Anstieg leiden.
Um die Frage zu klären, wie man den Imageverlust verhindern kann, trafen sich der Immobilienscout Chef Stilke mit dem Chef des Maklerbüros Dahler & Company, Herrn Björn Dahler, sowie der Vorsitzende des Maklerverbandes IVD Nord, Herr Axel Kloth, zu einem Gespräch in Hamburg.
Dahler gibt in dem Gespräch unumwunden zu, dass sein Berufsstand mehr als zuvor unter einem großen Imageverlust leidet. Er sieht die Probleme hauptsächlich darin, dass in Deutschland jeder Selbstständige ohne vorhandene Grundkenntnisse den Maklerberuf ausüben darf. Dies ist zum Beispiel in Österreich gänzlich anders geregelt, wo es Zugangsvoraussetzungen zur Ausübung des Maklerberufs gibt.
Der Maklerverband IVD Nord schlägt vor, dass es dringend notwendig ist, eine gesetzliche Sachkundeprüfung den Maklern abzuverlangen. Zudem fordert er, dass Makler mindestens eine Berufsausbildung in einem kaufmännischen Beruf vorweisen und in diesem Beruf mindestens drei Jahre lang gearbeitet haben müssen. Die Politik, der dieser Vorschlag bereits vorliegt, blockiert diesen allerdings mit dem Hinweis auf das Recht zur freien Berufsausübung.
Des weiteren wurde, um eine bessere Kundenakzeptanz des Maklerberufs zu erreichen, vorgeschlagen, die Courtageregeln zu vereinheitlichen. Es soll festgelegt werden, dass einheitlich derjenige die Courtage zu zahlen hat, der den Makler auch beauftragt hat. Aber auch das nordamerikanische System, in dem alle Makler zusammenarbeiten und sich zum Schluss die Provision teilen, steht zur Debatte.
Zunehmend geraten die Makler durch den Gebrauch von Onlineplattformen, wie zum Beispiel Immobilienscout24, unter Druck. Zwar suchen bereits 90 Prozent der Immobilieninteressenten im Internet nach der passenden Immobilie, aber durch zunehmend von den Plattformen zur Verfügung gestellte Vergleichssysteme und Bewertungsfunktionen wird der Markt für die Kunden auch wesentlich transparenter.
Ebenso ist es für den Kunden inzwischen deutlich leichter, die Objekte miteinander zu vergleichen und so Objekte auszusortieren, deren Preis nicht angemessen ist. Zu Zeiten der Printmedien war dies noch nicht möglich und die Kunden konnten nicht aus solch einer großen Auswahl die Objekte nach ihren Kriterien filtern. Damals stieß der Kunde einfach mehr oder weniger durch Zufall auf ein passendes Objekt.
Trotz allen Nachteilen müssen Makler sich allerdings mit den Onlineplattformen arrangieren. Bereits jetzt suchen 90 Prozent der Kaufwilligen ihr Objekt auf solchen Plattformen und 50 Prozent werden dort auch fündig.
Immobilienkrise adé – Amerikaner kaufen wieder Häuser
Die Amerikaner haben wieder Vertrauen in Immobilien gefunden – Im Jahr 2007 erlebte der amerikanische Häusermarkt eine bislang noch nie da gewesene Krise. Grund dafür war die Finanzkrise, welche für eine weltweite Rezession verantwortlich war. Im Jahr 2013, sechs Jahre später, versucht man mit Niedrigzinsen den amerikanischen Häusermarkt wieder aufleben zu lassen. Es ist auch ein neuer Optimismus, der verantwortlich ist, dass immer mehr Amerikaner wieder Immobilien kaufen.
Vor wenigen Monaten war an ein Ende der Krise nicht zu denken
Doch der neue Optimismus ist noch nicht lange vorhanden. Denn noch vor sechs Monaten sah es schlecht aus um den amerikanischen Immobilienmarkt. Häuser zwischen Alaska und Florida wurden nur noch selten verkauft, und wenn, dann weit unter dem Anschaffungswert. Die Käufer hatten einfach Angst vor einer neuen Immobilienblase, welche vor sechs Jahren geplatzt ist. Dass eine derartige Immobilienblase immer wieder platzen könnte, daran denkt jetzt keiner mehr. Oder man ignoriert es einfach. Doch auch die Banken waren von der Immobilienblase geschockt und vergaben nur mehr unter strengen Auflagen Kredite. Somit war, auch wenn der Wunsch einer Immobilie eventuell groß war, die Finanzierung nicht möglich.
Die Krise ist vorbei
Das Frühjahr 2013 kennt eine Immobilienkrise nicht mehr. Es sieht so aus, als wäre nie eine Immobilienkrise gewesen. Die Makler erleben eine Renaissance, freuen sich über viele Kunden, welche an Immobilien interessiert sind und diese auch kaufen. Banken gewähren Kredite, Finanzierungen kommen zustande; es sieht so aus, als würde es wieder bergauf gehen. Bereits 80 Prozent aller Amerikaner behaupten nun sogar, dass der Besitz einer Immobilie wichtig sei. Vor wenigen Jahren sah diese Umfrage noch ganz anders aus. Etwa 70 Prozent sind auch der Ansicht, dass eine Immobilie kaufen weitaus besser sei, als eine Immobilie zu mieten. Grund für das Umdenken sind mit Sicherheit die niedrigen Zinsen für Kredite und auch die niedrigen Preise für Immobilien. Wer in den USA einen Kredit auf 30 Jahre abschließt, erhält einen Fixzinssatz von 3,5 Prozent. Ein wahres Geschenk. Vor vier oder fünf Jahren wäre der Prozentsatz bei 6 Prozent gelegen – sofern überhaupt ein Kredit bewilligt worden wäre.
Das Problem der Immobilienknappheit in guten Gegenden

Eigenes Haus © chocolat01 / pixelio.de
Die Lage bestimmt den Preis
Der Preis für Immobilien richtet sich nicht nur nach dem Zustand der Immobilien, der Größe und der Ausstattung, sondern wird vor allem durch die Lage bestimmt. Eine gute Lage, das heißt eine schöne, ruhige Wohngegend, die trotzdem nah an der Stadt und dem Arbeitsplatz liegt, wird für immer mehr Menschen unbezahlbar. Hinzukommt, dass die zur Verfügung stehenden Immobilien in den guten Gegenden immer knapper werden.
Auch in anderen Regionen und Ballungszentren Deutschlands, so beispielsweise im Rhein-Main-Gebiet, in Berlin und im Frankfurter Raum, steigen die Preise für Immobilien in die Höhe.
Für viele Familien, die in solchen, attraktiven Gegenden ein Haus kaufen möchten, wird die Suche immer schwieriger und länger. Falls das passende Objekt gefunden ist, stehen hohe Preise meist dem Hauskauf entgegen.
Hohe Nachfrage trifft auf niedriges Angebot auf dem Immobilienmarkt
In Bayern wurden 2012 ungefähr 36 Millionen Euro auf dem Immobilienmarkt umgesetzt. Für viele Menschen ist die Anbindung an eine Stadt oder den Arbeitsplatz ausschlaggebend für die Wahl ihres Wohnortes. So werden sowohl wirtschaftliche Aspekte des Wohnortes als auch die Infrastruktur mit berücksichtigt bei dem Kauf einer Immobilie. Die eigene Immobilie sollte zwar nicht mitten im Stadtzentrum liegen, aber auch nicht zu weit auf dem Lande. Gerade die attraktiven Gegenden sind so durch ein knappes Angebot an geeigneten und bezahlbaren Immobilien ausgezeichnet.
Da momentan die Zinsen für einen Kredit extrem niedrig sind, überlegen sich immer mehr Menschen, statt zu Mieten, den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen. Außerdem wird einen eigene Immobilie als Altersvorsorge angesehen, so dass die Nachfrage für Immobilien weiter ansteigt.
Die Kommunen stehen in der Pflicht mehr Bauland freizugeben, um für mehr Angebot zu sorgen.
Immobilien jetzt günstig finanzieren

Immobilie © Sven Jahny / pixelio.de
Immobilienbesitzer wollen in der Stadt wohnen
Die Immobiliensituation in Deutschland boomt besonders in Städten wie Berlin, München, Frankfurt und Hamburg. Gute Jobmöglichkeiten, eine ausgezeichnete Infrastruktur und ein großes Angebot an kulturellen Events treiben die Quadratmeterpreise in die Höhe. Im ländlichen Raum, dort wo die Verkehrsanbindung schlecht und die Betreuungsmöglichkeiten für den Nachwuchs gering sind, sinken die Preise für Immobilien.
Hervorragende Finanzierungsmöglichkeiten
Denken Sie über den Kauf einer Immobilie nach, dann ist das Zinsniveau für einen Kredit für eine Immobilie laut Kapitalfachmann Thomas Leupin so günstig wie seit Jahren nicht mehr. Festhypotheken mit einer Laufzeit bis zu 20 Jahren sind unter einem Zinssatz von drei Prozent pro Jahr erhältlich. Dabei kann der Zinssatz für die gesamte Laufzeit fixiert werden. Wenn Sie zudem einen flexiblen Beginn der Rückzahlungen vereinbaren, dann können Sie die Rückzahlungen so lange herausschieben wie Sie wollen. Sollte es zur Inflation kommen, dann werden auch die Rückzahlungsraten niedriger. Bleibt eine Inflation aus, dann zahlen Sie den zuvor festgelegten Zinssatz.

Eigenheim © Heike Hering / pixelio.de
Immobile als Wertanlage
Neues vom Kapitalfachmann Thomas Leupin gibt es auch in puncto finanzieller Absicherung durch Immobilien. Er sieht Immobilien immer noch als sichere Anlage. Dennoch seien in den letzten Jahren vermehrt Preiseinbrüche im Immobiliensektor zu verzeichnen gewesen und dies werde auch in den nächsten Jahren so bleiben. Beim Kauf einer Immobilie sollte der Wert zuvor von einem Sachverständigen geprüft werden. Auch die Entwicklung des Umfeldes der Immobilie kann zur Wertsteigerung oder zum Preisverfall beitragen. Solche Risiken müssten im Vorfeld für eine sichere Wertanlage ausgeschlossen werden. Leupin rät zum situationsgerechten Kauf und Verkauf von Immobilien.
Gibt es in Deutschland eine Immobilienblase?
Von einer Immobilienblase ist die Rede, wenn die Preise für Immobilien immer weiter über den realen Wert steigen. Dank niedriger Zinssätze kaufen immer mehr Leute Wohnungen und Häuser, welche sich sonst eine Immobilie nicht leisten könnten. Steigen die Zinsen wieder, dann können die Hypotheken nicht mehr bezahlt werden. Die Immobilien müssen wieder verkauft werden um die Schuldenlast zu tilgen. Durch vermehrte Angebote auf dem Immobilienmarkt und wenige Käufer droht bei einer Immobilienblase ein Preisverfall für Immobilien. Großen Banken verlieren dann durch ausbleibende Hypothekenzahlungen ihre Kreditwürdigkeit. Die Immobiliensituation in Deutschland stellt laut des Kapitalmarktexperten Leupin keine Immobilienblase dar. In Ballungsgebieten wird die Überhitzung auf dem Immobilienmarkt noch vom wirtschaftlichen Aufschwung getragen.
Der Wohnungsmarkt in München ist angespannt
Der Immobilienmarkt in München spiegelt nahezu den gesamten Wohnungsmarkt für Deutschlands Großstädte wider. In der Innenstadt wird es zunehmend schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden. Gerade für Familien mit Kindern sind die Preise für eine Eigentumswohnung oder die Mieten beinahe unerschwinglich. Schließlich sind die Lebenshaltungskosten in München sehr viel teurer als auf dem Land.
In den meisten Familien sind zwar beide Elternteile berufstätig, aber den Vermietern ist ein gutverdienendes Paar oder ein gut verdienender Single-Mann oder eine Single-Frau immer lieber als eine kinderreiche Familie. Die Immobilien in Bogenhausen mit großem Garten können sich nur die SpitzenverdienerInnen leisten. Für Normalverdiener sind diese Wohnlagen in München nicht zu bezahlen.
Es ist vollkommen normal in Unterföhring, welches eigentlich nicht mehr zur Stadt München gehört, für eine 60-qm-Wohnung 700 € warm zu bezahlen. Das AKW in unmittelbarer Nachbarschaft der Isarauen wirkt sich leider nicht preismindernd aus. Hinzu kommen die gestiegenen Nebenkosten, für eine sanierte 80-qm-Wohnung mit neuen Fenstern und einem renovierten Bad muss leicht 1200 € bezahlt werden. Darin ist keine Garage oder ein Stellplatz enthalten und rund um das Wohnhaus befinden sich weitere hundert Wohnungen.
Durch die Schuldenkrise in Europa hat sich die Lage auf dem Immobilienmarkt in München verschlechtert. Die Menschen fürchten um ihre Sparguthaben und wollen ihr Geld sicher in Immobilien investieren. Der Wohnungsmarkt hier gilt als stabil und rentabel, die Wohnungen können immer gut vermietet werden. Dazu kommt dass viele Wohnungseigentümer ihre Wohnungen verkaufen, um den Sanierungskosten durch die Energieinsparverordnung der Bundesregierung auszuweichen. Oftmals haben sie auch einfach das Geld nicht dafür, da sie nun nicht mehr erwerbstätig sind. Die neuen Eigentümer ziehen dann meistens selbst in die gebrauchte Immobilie und renovieren diese, da sie ebenfalls keine Mietwohnung finden. Die Zinsen für Hypotheken sind momentan so gering, dass sich diese Investition sicher rechnet. Gerade für Familien mit Kinder liegen die Vorteile klar auf der Hand: Umziehen bedeutet einen Kraftakt und verursacht hohe Kosten. Darüber hinaus verschwinden so natürlich immer mehr günstige Mietwohnungen vom Immobilienmarkt in München.
Immobilienmarkt Berlin

Berlin Skyline © Olek389 / pixelio.de
Ein später Boom in der Hauptstadt
Eigentlich hatte man erwartet, dass Berlin direkt nach der Maueröffnung einen Boom erleben würde, dass alle Welt nach Berlin strömen würde, und dass dementsprechend die Miet- bzw. die Kaufpreise für Immobilien drastisch steigen würden. Aufgrund bestimmter historisch bedingter Gegebenheiten war dies jedoch nicht möglich. Zum Einen bestand ein so genannter “Weißer Kreis”, der Mieterhöhungen nur innerhalb einer bestimmten Grenze zuließ, was sich als Segen für die Mieter erwies. Zum Anderen aber waren viele Immobilien im Ostteil der Stadt so unattraktiv, so schlicht ausgestattet, dass so recht kein “betuchter” Mieter Interesse daran fand.
Die Medienhauptstadt zieht eine gut zahlende Klientel an
Als ein Beispiel für die dann doch einsetzende Gentrifizierung kann der Bezirk Prenzlauer Berg genannt werden. Aus dem ursprünglichen Arbeiterbezirk, in dem sich 1989 noch etliche Immobilien mit Etagentoilette und Kohleofen befanden, wurde relativ schnell ein gefragtes Quartier, in dem in den nach und nach sanierten großen Altbauwohnungen sich viele gut verdienende Mieter einfanden. Dem wurde in der Infrastruktur Rechnung getragen, es entstanden Cafés, Dekorationsläden und Boutiquen, wo sich früher Bäckerläden oder Kohlehandlungen befanden.
Der nächste Schritt: Umwandlung in Eigentum
Es kam aber noch “besser” in Bezirken wie Prenzlauer Berg oder Mitte: Die neuen Mieter, die fanden, dass es sich in Berlin doch recht gut leben lässt, gingen dazu über, Wohnungen zu kaufen. Auch wurden immer häufiger Investoren hinzu gezogen, wenn es darum ging, alte Quartiere zu erneuern. Geld floss reichlich, die Immobilien erreichten sehr hohe Standards. Dass auch in anderen Vierteln diese Entwicklung auf Interesse stoßen würde, war klar. Wer einen Altbau “entmietet” und renoviert, kann das Resultat, in einzelne teure Eigentumswohnungen aufgeteilt, zu einem sehr ordentlichen Preis verkaufen. Die Sorge um nicht eingehende Mieten wird einem Hausbesitzer fortan erspart.
Phänomen Ferienwohnung
Da Berlin eine Stadt der Reisenden, die auch gerne mal länger in Berlin bleiben, ist, sind viele Wohnungen unter der Hand in Ferienwohnungen verwandelt worden. Ein Hauptmieter zieht woanders hin und überlässt seine drei Zimmer zahlungskräftigen Touristen. Auch dies ist ein Faktor, der im Immobilienmarkt in Berlin eine Rolle spielt. Dieser Fehlbelegung ein Ende zu bereiten, ist aktuell das Bestreben des Berliner Senats.
Mit dem Kauf einer Immobilie die Zukunft absichern

Immobilie Kaufen © Thorben Wengert / pixelio.de
Nur die Lage zählt
Besonders in den Ballungsgebieten deutscher Großstädte erreichen die Immobilienpreise immense Höhen. Der Imobilienmarkt in Deutschland regelt sich nach Angebot und Nachfrage. Ist der Wohnraum knapp, steigen die Preise. In ländlichen Gegenden besteht dagegen ein Überangebot an Immobilien. Besonders in abgelegenen Dörfern und in den neuen Bundesländern stehen viele Gebäude ungenutzt leer.
Steigende Immobilienpreise
Der Norden Deutschlands steht mit Hamburg für deutlich überhöhte Immobilienpreise. In Hafennähe werden pro Quadratmeter schon 13.500 Euro berechnet. Deutlich günstiger ist der Wohnraum im Bremen. In München, Stuttgart, Heidelberg, Frankfurt, dem Saarland und dem Rhein-Main-Gebiet können ebenfalls steigende Immobilienpreise verzeichnet werden. Auch im Ruhrgebiet mit Essen und Münster boomen in einer mittlerweile sauberen Umwelt die Quadratmeterpreise. In den östlichen Bundesländern zählen Berlin, Dresden und Leipzig zu den Gewinnern auf dem Immobilienmarkt.
Wohnungsnot bei den Studenten
Große Probleme mit der Unterbringung der steigenden Studentenzahlen haben alle universitätsnahen Städte. Hier könnte es sich lohnen, in eine Immobilie für die Beherbergung der Studenten zu investieren. Derzeit fehlen circa 70.000 Studentenwohnungen in Deutschland.
Der Rat des Experten
Ob sich der Erwerb einer Immobilie lohnt, muss von verschiedenen Gesichtspunkten aus betrachtet werden. Thomas Leupin, Kapitalmarktspezialist, gibt in einem Interview wichtige Tipps zum Erwerb von Immobilien. Besuchen Sie hier die Seite von Thomas Leupin. Der Fachmann plant die demografische Entwicklung, Risiken wie Kriege, die Entwicklung der Zuwanderung oder Naturkatastrophen in die Entwicklung des Imobilienmarkt in Deutschland mit ein. Zudem gibt er Tipps zur Finanzierung des Immobilienkaufes. Sie sollte nicht zu langwierig geplant werden.
Alle Vorteile nutzen
Der Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses hat viele Vorteile. Neben einer finanziellen Absicherung für den Lebensabend und der Ausschöpfung steuerlicher Aspekte wird die Unabhängigkeit von einem Vermieter am meisten geschätzt.
Immobilien – kaufen oder mieten?
Viele Jahre lang bestand das zentrale Problem von Immobilienmaklern darin, Kaufinteressenten für die von ihnen angebotenen Immobilien zu finden. Doch heute ist es in weiten Teilen Deutschlands genau umgekehrt: Potenzielle Käufer gibt es in großer Zahl, doch oft fehlt es an entsprechenden Immobilienangeboten, um die Nachfrage bedienen zu können.
Warum Immobilien aktuell so gefragt sind
Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen gibt es langfristige Trends, wie etwa die wachsende Bedeutung der privaten Altersvorsorge, für die vermietete oder selbst genutzte Immobilien einen wichtigen Baustein darstellen können. Zum anderen tragen auch aktuelle Entwicklungen erheblich dazu bei, dass Häuser und Wohnungen so gefragt sind wie kaum jemals zuvor. Viele Anleger sind verunsichert durch die Kursschwankungen an den Wertpapiermärkten, durch die anhaltende Euro-Schuldenkrise und durch zunehmende Inflationsängste. Vor diesem Hintergrund sehen sie in Immobilien eine interessante Möglichkeit der Kapitalanlage — fern von den volatilen Wertpapiermärkten. Außerdem lassen sich Immobilienkäufe angesichts historischer Niedrigstzinsen günstig finanzieren, und vermietete Objekte erzielen inzwischen oft deutlich höhere Renditen als beispielsweise mit festverzinslichen Wertpapieren noch möglich wären.
Was für Kauf und was für Miete spricht…
All dies sind in der Tat gute Argumente, sich eine Wohnung, ein Haus oder eine andere Immobilie zu kaufen. Doch wirklich erfolgreich können Immobilieninvestoren nur dann sein, wenn sie nicht zu teuer kaufen und wenn es sich um einen Standort mit einer nachhaltigen Nachfrage von potenziellen Mietern oder Käufern handelt. Wo die Einstandspreise bereits ein relativ hohes Niveau erreicht haben, ist es oftmals ratsamer, lieber auf einen Kauf zu verzichten. Was die selbst genutzte Wohnung oder das Eigenheim angeht, müssen Mieter zwar mit steigenden Mieten rechnen, doch auch Eigentümer sollte nicht übersehen, dass sie in dem Moment, in dem ihre Immobilie nach vielen Jahren komplett entschuldet ist, vielleicht schon eine erste größere Sanierung oder Dachreparatur finanzieren müssen. Letztlich wird die Entscheidung zwischen Miete oder Kauf für die selbst genutzte Wohnung immer auch eine emotionale sein. Steht jedoch allein der Gedanke der Kapitalanlage im Vordergrund, sollten Immobilienkäufer auch und gerade im Nachfrageboom einen kühlen Kopf bewahren und allein rationalen Argumenten folgen.
Sorgfältige Auswahl zahlt sich langfristig aus
Ein großer Fehler wäre es sicherlich, aus Angst, den Boom zu verpassen, schnell irgendeine Immobilie zu kaufen. Wer sorgfältig auswählt und im Zweifel lieber auf einen Kauf verzichtet, dürfte damit langfristig auf jeden Fall besser fahren und teure Fehler vermeiden. Plattformen wie immowelt.de können eine gute Hilfe sein, wenn es darum geht, das passende Objekt zu finden. Dort bekommen Interessenten einen relativ breiten Marktüberblick geboten und können sich auch per E-Mail über neue Angebote informieren lassen, die ihren Suchkriterien entsprechen. Die Bedienung der Plattform ist sehr einfach, so kann ganz genau eingestellt werden welche Immobilien angezeigt werden, in welcher Stadt oder Umkreis sich diese befinden sollen. Ebenso kann die Anzahl der Zimmer, die Wohnfläche und vieles weitere auf Knopfdruck aktiviert werden.
Immobilien und der Immobilienmarkt
Immer mehr junge Menschen entscheiden sich heute dafür in eine eigene Immobilie zu investieren. Hierzu gehören Wohnungen und Häuser, die zum Verkauf stehen, oder aber noch in Planung sind. Immobilien können eine Investition für das Leben im Alter sein, wenn der Wert dieser im besten Fall weiter steigt. Ausschlaggebend hierfür sind unter anderem die Lage, das Alter und der Zustand der Immobilie.

Immobilien © Thorben Wengert / pixelio.de
Einen Überblick am Immobilienmarkt
Sollten Privatpersonen sich für den Kauf von einem Eigenheim entscheiden, dann gilt es auf einige relevante Details zu achten. Neben dem zur Verfügung stehenden Kapital geht es auch um die eigenen Anforderungen und die aktuellen Angebote am Immobilienmarkt. Mit Schlagworten wie “Neubau” und den Suchmaschinen im Internet können passende Angebote hier gefunden und angezeigt werden. Experten raten, dass Privatpersonen sich im besten Fall an einen Makler bzw. einen der Bauträger wenden, welche für die Fertigstellung der Neubauten zuständig sind. Hier fallen zwar meist Vermittlungsgebühren an, aber auch Gutachten sollten zu einem Angebot gehören und Käufer stehen auf der sicheren Seite.
Die aktuelle Lage am Markt
Gerade in den großen Städten ist der Wohnraum knapp und dies gilt sowohl für Eigentumswohnungen, als auch für große Häuser. In einem solchen Fall kann es sinnig sein, wenn Personen nicht nur in der Innenstadt suchen, sondern sich auch auf die Randbezirke konzentrieren. Bei einer guten Lage kann dies zudem den Wert einer Immobilie weiter steigern, was auch für einen möglichen Weiterverkauf in der Zukunft immer mit berücksichtigt werden sollte und auch ein Thema ist, wenn es um die Zusammenarbeit mit einem Makler geht.



