Google Chrome, das Rennpferd unter den Browsern
In Sachen gefühlter Geschwindigkeit gibt Google Chrome nach wie vor den Ton an. Aber auch bezüglich Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit muss sich der Browser im Vergleich nicht hinter seinen Konkurrenten, Internet Explorer und Firefox, verstecken.
Geschwindigkeit
Dank ausgeklügelter Details hat Google Chrome hier weiterhin die Nase vorn. Ihre Lieblingsseiten erscheinen viel schneller, weil die Funktion „Omnibox Pre-Rendering“ bereits beim Eingeben der Webadresse im Hintergrund ermittelt, welche Seite Sie ansteuern könnten. Diese Seite wird dann auch schon vorsorglich geladen. Wenn Sie dann mit der Eingabe fertig sind, ist auch meist schon die Webseite komplett geladen und kann sofort angezeigt werden. Ähnlich funktioniert „Instant Pages“. Diese Funktion versucht, vorauszusehen, welchen Link Sie als Nächstes anklicken und lädt ebenso wie „Omnibox Pre-Rendering“ bereits vorsorglich die potenziell angesteuerte Webseite. So haben Sie das Gefühl, als wären Sie mit Google Chrome schneller als mit anderen Browsern im Internet unterwegs.
Ein kleiner Speedtest
Ich habe dazu einen kleinen Speedtest gemacht, der allerdings nicht unbedingt die Geschwindigkeit beim Surfen abbildet, aber doch zeigt, dass der Chrome zumindest ein Quäntchen schneller in der Verbindung ist:
Speedtest mit dem Internet Explorer

Speedtest Internet Explorer © speedtest.net
Speedtest mit Firefox

Speedtest Firefox © speedtest.net
Speedtest mit Google Chrome

Speedtest Google Chrome © speedtest.net
Benutzerfreundlichkeit
Wie auch der Internet Explorer und Firefox arbeitet Google Chrome mit Registerkarten. Dadurch behalten Sie stets die Übersicht, auch wenn Sie mehrere Webseiten geöffnet haben. Wird eine neue, leere Registerkarte geöffnet, finden Sie dort eine Übersicht über häufig besuchte Webseiten. Sie können wahlweise entweder als Miniaturansichten oder Linkliste dargestellt werden. Ihre Lieblingsseiten können Sie hier fest anlegen, damit sie immer im Blick und schnell erreichbar sind. Außerdem werden die zuletzt geschlossenen Webseiten angezeigt, sodass Sie direkt auf den Browserverlauf zugreifen können.
Google Chrome bietet auch einen Übersetzungsservice, der auf Google Translate basiert. Auf fremdsprachigen Webseiten wird eine Translate-Schaltfläche angezeigt, über die Sie eine maschinelle Übersetzung der Webseite anfordern können.
Die integrierte Druckvorschau zeigt Webseiten genau so an, wie sie ausgedruckt werden würden. So sehen Sie gleich, ob der Ausdruck Ihren Vorstellungen entspricht und können ihn gegebenenfalls anpassen, ohne erst Papier und Tinte zu verschwenden.
Ein ganz besonderes Feature, das Google Chrome ganz klar von anderen Browsern abhebt, ist die Synchronisierung mit Google Sync über das Google-Konto. Synchronisiert werden dabei nicht nur Lesezeichen, Startseite, Sprachen und Themes, sondern auch die Zoom-Einstellung jeder einzelnen Webseite und Plugins. So steht Ihnen Google Chrome auf jedem Gerät und an jedem Ort in gewohnter Form zur Verfügung.
Sie können auch verschiedene Google-Profile auf demselben Computer verwenden. So können Sie beispielsweise Geschäftliches von Privatem trennen. Oder verschiedene Familienmitglieder können auf demselben Computer mit ganz individuellen Google Chrome-Einstellungen surfen, ohne sich mit einem anderen Benutzerkonto beim Betriebssystem anzumelden. Die Profile dienen jedoch nicht der Sicherung vor unbefugtem Zugriff, denn der Wechsel zwischen den Profilen ist ganz einfach.
Dank der OmniBox, die Adressleiste und Suchfeld vereint, ist auch das Suchen im Internet eine schnelle und vor allem einfache Sache. OmniBox erkennt schon bei der Eingabe selbstständig, ob es um eine Webseite oder einen Suchbegriff geht. Eine Liste von Vorschlägen aus früheren Suchen passt sich automatisch der Eingabe an. Auch die Trefferliste reagiert unmittelbar auf die Eingabe, sodass Sie schnell erkennen, ob Ihre Suche von Erfolg gekrönt sein wird.
Die Funktionalität von Google Chrome kann außerdem durch Apps und Erweiterungen, die im vollständig integrierten Google Web Store erhältlich sind, erweitert und individuell angepasst werden.
Sicherheit
Als erster Mainstream-Browser führt Google Chrome JavaScript in einer sogenannten Sandbox aus, sodass mögliche Schadprogramme nicht auf kritische Systembereiche zugreifen und dort Schaden anrichten können.
Mit einem Incognito-Browserfenster können Sie im Internet surfen, ohne Spuren zu hinterlassen oder Cookies zu speichern. Das ist besonders für öffentlich zugängliche Geräte nützlich.
Der Browser erkennt auch Phishing-Seiten oder Seiten mit Schadprogrammen. Downloads werden mit einer „Schwarzen Liste“, die Downloads mit Schadprogrammen enthält, und einer „Weißen Liste“, die ungefährliche Downloads enthält, abgeglichen. Ist ein Download auf keiner dieser beiden Listen zu finden, wird noch einmal bei Google nachgefragt, um eine Einschätzung der Gefährlichkeit einzuholen.
Toolbars, die oft zusammen mit anderen Anwendungen installiert werden und durchaus auch zur Bedrohung für den Browser selbst werden könnten, müssen vom Benutzer ausdrücklich bestätigt werden. Auch die Startseite kann nur mit Genehmigung des Benutzers geändert werden.
Google Chrome für Browsergames
Kostenlose Browsergames erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch sie stellen hohe Ansprüche an die Leistung des Browsers. Wenn er sie nicht erfüllt, können lange Ladezeiten und ewiges Warten schnell den Spaß am Spiel verderben. Hier spielt Google Chrome seine Trumpfkarte, die Geschwindigkeit, aus. Die Website Browsergames.de empfiehlt Google Chrome jedoch nicht nur, weil er nach wie vor der Schnellste unter den Browsern ist. Auch Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit spielen eine wichtige Rolle. Die einfache Menüführung erleichtert Browsergamern die Bedienung. Der Unity Player, eine Spiel-Engine, die für viele Browsergames benötigt wird, muss nicht erst heruntergeladen werden. Er ist bereits vorinstalliert. Und die bereits beschriebenen Sicherheitsfeatures, wie Sandbox und die Erkennung von Schadprogrammen, sorgen für ein sicheres Spiel- und Surferlebnis.
Mobiler Komfort dank Google Chrome
Google Chrome bringt den lang ersehnten Komfort nun auch auf Mobilgeräte. Durch die Synchronisierung der Browserkonfiguration über ein Google-Konto stehen die gewohnten Einstellungen und Funktionen auch unterwegs zur Verfügung.
Schnelles Internet auch im Dorf?
Artikel vom 20.März 2012 – Update unten:
Wer nicht gerade aus einer Großstadt wie Berlin, München oder Hamburg kommt der kennt das leidige Thema mit dem langsamen Internet auch heute noch. Ich komme aus einem 9000 Seelen Dorf namens Magstadt. Angefangen hat bei mir alles noch mit einem 28K Modem, ein wahnsinns Speed, den sich heute keiner mehr vorstellen kann. Ein Seitenaufbau hat damals noch gute 4-5 Sekunden in Anspruch genommen, vorrausgesetzt es war kein Bild auf der Seite. Als ich nach dem 56k Modem und ISDN endlich auf DSL umsteigen konnte war ich glücklich wie ein Kleinkind dass eine Ritterburg zu Weihnachten bekommt.
DSL im kleinen Dorf
Nach dem ich monatelang den Ausbaustatus verfolgt habe war es endlich soweit, DSL war bei mir offiziell verfügbar. Aber dass DSL nicht gleich DSL ist, das musste ich schon früh feststellen. Zwar war laut Ausbaustatus das DSL mit damals noch 768 Kbit/s verfügbar, angekommen sind davon aber keine 500 Kbit/s. Wo der Internetverteiler unseres Dorfes genau steht hab ich aber bis heute nicht genau erörtern können, nur eines weis ich, er ist nicht in meiner direkten Umgebung. Eine Alternative zu DSL wie Breitbandkabel oder Internet per Satelit gab es damals noch nicht, zumindest nicht bei mir.
Die Ära des immer schneller werdenden DSLs
Natürlich habe ich weiterhin in regelmäßigen Abständen den Ausbaustatus von Magstadt verfolgt. Und in gewissen Abständen wurde auch bei uns aufgestockt. Aus DSL 768 wurde zuerst DSL 1000, danach gab es erst DSL 2000 und irgendwann auch DSL 6000. Kleinere Packete wie DSL 3000 oder 4000 wurden auch angeboten, ein DSL 5000er Anschluss gab es meines Wissens bei uns aber nicht. Als schon die ganze Welt von Breitband-Verfügbarkeit gesprochen hat, einige schon von mega schnellen Kabelleitungen berichtet haben und Großstädte flächendeckend mit schnellen DSL Leitungen ausgebaut waren, war es auch endlich bei mir Verfügbar: DSL 16.000. Und wieder war ich das Kleinkind das eine Ritterburg zu Weihnachten bekommt.
Breitband-Verfügbarkeit in Magstadt
Mit DSL 16.000 war ich erstmal zufrieden, allerdings musste ich schmunzeln als ich mir den Ausbaustatus und die Breitband-Verfügbarkeit in Magstadt erneut angeschaut habe. Ein Freund von mir wohnte ca. 200 Meter Luftlinie entfernt, allerdings liegt sein Haus in einer Ministraße die an einer Wiese endet und wie es die Telekom so will, konnte er immernoch nur auf DSL 2000 zurückgreifen. Während ein anderer Freund eher im Zentrum unseres Dorfes wohnt und dort schon V-DSL mit 25.000 KBits zur verfügung hatte.
Heutiger Ausbaustatus
Da ich neulich umgezogen bin habe ich mir natürlich genaustens angeschaut was verfügbar ist, dazu habe ich den Ausbaustatus verschiedener Anbieter unter www.dsl-stadt.de begutachtet, ein Vergleich der Internetanbieter ist definitiv ratsam! Ein Internetanschluss wurde mir nun von 6 Firmen angeboten:
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Telekom
Die Telekom bietet mir beim Eingeben meiner Daten 2 Tarife an: Entertain mit bis zu 16 Mbit/s und Entertain Sat mit bis zu 16 Mbit/s – ebenso wird angebeben “DSL und/oder VDSL verfügbar”. Mit dem Bestellformular und den Tarifen komme ich leider nicht weiter, ich erfahre wahrscheinlich bis zum Abschluss nicht ob 16k,25k oder 50k verfügbar ist. Zum Glück habe ich den VDSL Ausbaustatus in meinen Lesezeichen gespeichert, diesen findet man nämlich nicht auf anhieb: VDSL Ausbaustatus der Telekom

© Google / Telekom
Die Grafik zeigt mir, dass es in Magstadt schon VDSL gibt, in meiner Straße allerdings maximal DSL 16 Plus verfügbar ist.
Kabel BW
Kabel BW zeigt mir gleich 10 verschiedene Tarife an, die bei mir Möglich sind:

© KabelBW
Die Anschlussgeschwindigkeiten der Tarife variieren stark:
- Bis zu 12 MBit/s Downstream – Bis zu 0,4 MBit/s Upstream
- Bis zu 32 MBit/s Downstream – Bis zu 1 MBit/s Upstream
- Bis zu 50 MBit/s Downstream – Bis zu 2,5 MBit/s Upstream
- Bis zu 100 MBit/s Downstream – Bis zu 2,5 MBit/s Upstream
Geschäftskunden können ebenfalls auf folgende Bandbreiten zurückgreifen:
- Bis zu 25MBit/s Downstream – Bis zu 2 MBit/s Upstream
- Bis zu 50 MBit/s Downstream – Bis zu 4 MBit/s Upstream
- Bis zu 100 MBit/s Downstream – Bis zu 6 MBit/s Upstream
Für Vodafone
werden mir direkt auf dsl-stadt.de 2 Tarife ausgespuckt.
- DSL Classic Paket – DSL 16.000 – für 24,74€ im Monat
- DSL CLassic Paket – DSL 50.000 – für 34,74€ im Monat
Bei der Tarifauswahl direkt auf Vodafone wird mir allerdings als höchstes Paket das “Vodafone DSL Maxi Paket mit bis zu 16000 kbit/s” ausgegeben.
1 und 1
spuckt mir bei der Überprüfung keine direkten Angaben zur Geschwindigkeit aus, lediglich “1&1 DSL ist an Ihrem Wohnsitz verfügbar!”. Wähle ich im Anschluss das DSL 50.000 Paket wird eine erneute Prüfung durchgeführt die zum Tageslicht bringt “An Ihrem Wohnsitz ist die Surf-Geschwindigkeit von 50.000 kBit/s aus technischen Gründen leider noch nicht möglich. ” – Das maximale ist 16.000 kBit/s.
Auch Alice
das zu 02 gehört will mir eine “DSL Surf-Flatrate mit bis zu 16 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit” verkaufen. Eine Überprüfung findet erst nach der Tarifauswahl statt und siehe da, diese sagt mir dass ein Alice Anschluss derzeit nicht bei mir möglich ist, ich kann mich allerdings als Interessent vormerken lassen.
Congstar
bietet erst auch keine Verfügbarkeitsprüfung an, hier wird man gleich mit der 16.000er DSL Flat für 24,99€ gelockt. Erst als ich bestellen will wird eine Überprüfung durchgeführt. Aber anderst als Alice vermag es auch Congstar die 16.000er Leitung tatsächlich zu stellen.
Fazit
Letztendlich hat bei mir die größte Bandbreite gewonnen: KabelBW 100Mbit/s Down-/2,5Mbit/s Upstream. Nicht der allerhöchste Tarif, aber die Geschäftskundenleitung war mir dann doch zu teuer. Ich muss schon sagen, die Steigerung von 16.000 auf 100.000 KBit/s Downstream ist gigantisch, ein weiteres mal fühl ich mich wie ein Kleinkind dass zu Weihnachten eine Ritterburg geschenkt bekommt =)
Update 23.05.2013
Nach mehr als einem Jahr habe ich mir gedacht, ich werde den Test erneut wagen und schauen welche Geschwindigkeiten und Tarife mir mittlerweile angeboten werden.
Telekom
Als erstes habe ich mir den momentanen Ausbaustatus der Telekom angeschaut:

Telekom- Ausbaustatus © Telekom / Esri, DeLorme, NAVTEQ, USGS, Intermap, iPC, NRCAN, Esri Japan, METI, Esri China (Hong Kong), Esri (Thailand), TomTom, 2013
Die Telekom hat ihre Map des Ausbaustatus geändert, für mein Empfinden allerdings zum Schlechteren, aber solche Negativ-Änderungen sind wir von der Telekom ja momentan gewohnt. Verfügbar ist an meinem Standort nach wie vor nur DSL 16 Mbit/s, zumindest über einen festen Anschluss, Mobil gehen anscheinend bis zu 42 Mbit/s, ansonsten scheint sich in unserem beschaulichen Dörfchen Magstadt einfach garnichts innerhalb des letzten Jahres getan zu haben. Mein Kollege der am rechten Rand von Magstadt wohnt hat immernoch kein Zugriff auf DSL 16K
Kabel BW
Bei Kabel BW hat sich innerhalb des letzten Jahres dann doch was getan, zumindest was die Tarife angeht. Kabel BW hat übrigens mit UnityMedia fusioniert, die in anderen Teilen von Deutschland schon höhere Verbindungsgeschwindigkeiten als 100Mbit/s anbieten, meine Hoffnung liegt darauf, dass dies auch bald bei mir möglich ist.

Kabel BW Tarife © Kabel BW
Kabel BW bietet mittlerweile nurnoch 3 unterschiedliche Internettarife an:
- Bis zu 10 MBit/s Downstream – Bis zu 1 MBit/s Upstream – 18€ pro Monat
- Bis zu 50 MBit/s Downstream – Bis zu 2,5 MBit/s Upstream – 23€ pro Monat
- Bis zu 100 MBit/s Downstream – Bis zu 5 MBit/s Upstream – 30€ pro Monat
Im vergleich zu vor einem Jahr hat sich vorallem der Upstream verbessert, ebenfalls ist das Preis- / Leistungsverhältniss besser geworden, man bekommt nun mehr Speed für weniger Geld!
Bei den Geschäftskunden hat sich nichts in den Basistarifen geändert:
- Bis zu 25MBit/s Downstream – Bis zu 2 MBit/s Upstream – 39,90€ pro Monat
- Bis zu 50 MBit/s Downstream – Bis zu 4 MBit/s Upstream – 59,90€ pro Monat
- Bis zu 100 MBit/s Downstream – Bis zu 6 MBit/s Upstream – 79,90€ pro Monat
Ebenfalls für Geschäftskunden ist eine symetrische Bandbreite von bis zu 10 GBit/s verfügbar, ein Preis wird hier allerdings nicht genannt.
Den Vergleich der anderen Anbieter spare ich mir an dieser Stelle, da diese jeweils auf die verfügbaren DSL oder Breitbandnetze zugreifen, so sollte also bei jedem der anderen Anbieter der gleiche Speed verfügbar sein, auch wenn diese eventuell eine andere Tarifliche Gestaltung haben, oder verkaufen, was praktisch nicht möglich ist – daher auch der Zusatz “bis zu”, den man mittlerweile bei jedem Anbieter findet.
Kabel BW Speed
Über den Speed bei Kabel BW kann ich mich übrigens nicht beschweren, hier bekomme ich sogar einen Tacken mehr, als eigentlich maximal geliefert werden soll:

Kabel BW Speedtest © Kabel BW
Ich habe nochmals einen Speedtest von einem unabhängigen Speedtest-Anbieter durchgeführt und war erstmal überrascht:
Speedtest Server in Alfdorf von TBits.net GmbH

Speedtest © speedtest.net
Speedtest Server in Esslingen von IS-Esslingen

Speedtest © speedtest.net
Speedtest Server in Karlsruhe von Black Fibre Networks Ltd

Speedtest © speedtest.net
Speedtest Server in Frankfurt von Vodafone DE

Speedtest © speedtest.net
Wie man sieht werden solch hohen Verbindungsgeschwindigkeite auch nur erreicht, wenn der Server auf der Gegenseite diese Leistung auch wirklich erbringen kann. Schön zu sehen ist es aber alle mal, was denn maximal durch die Leitung geht und vorallem wenn das dann sogar noch mehr ist als das, was einem Versprochen wird =)
Jedes fünfte Unternehmen hat keine Homepage

Homepage © S. Hofschlaeger / pixelio.de
Die Studie beschäftigt sich allerdings nicht nur mit deutschen Unternehmen, sondern stellt auch europaweit Vergleiche auf. In Deutschland haben 82% aller Firmen eine Homepage, damit liegt die Bundesrepublik auf dem sechsten Platz. Höher sind die Zahlen besonders in den skandinavischen Ländern. Finnlang führt mit 91% die Liste an, es folgen Dänemark und Schweden mit je 84%. Auch Island und die Niederlande haben nur wenige Prozentpunkte mehr als Deutschland.
Facebook schon bei Sechsjährigen auf Platz 1
Eine Studie belegt die Beliebtheit von Facebook
Die Erkenntnis wurde natürlich nicht einfach aus der Luft gegriffen, sondern kam mithilfe einer Studie zustande. Genauer gesagt wurden bei der KIM-Studie (2012) um die 1.200 Mädchen und Jungen befragt. Für 17 Prozent der Kinder ist Facebook die Lieblingsseite, wobei danach die Plattformen YouTube und SchülerVZ (wird bis zum 30. April 2013 beendet und verschwindet somit aus dem Netz) folgen. In das Ergebnis flossen übrigens nur die Antworten von Kindern ein, die über eine Internetverbindung und über eine Lieblingsseite verfügen.
Das Internet wird immer früher entdeckt
Einem Studien-Sonderteil zufolge nimmt bereits bei den Zwei- und Dreijährigen das Internet ein Prozent ein, allerdings ist hier nicht vom „echten“ Surfen die Rede. Hier steht nämlich der Spaß an erster Stelle. Ein Fünftel der Kinder zwischen sechs und sieben Jahren haben schon Erfahrungen mit der virtuellen Welt gesammelt, wobei der Wert bei den Zwölf- bis 13-Jährigen mit 93 Prozent deutlich ansteigt. Die Befragung der Eltern hat ergeben, dass Kinder durchschnittlich mit acht Jahren das World Wide Web zum ersten Mal genutzt haben.
Das Massenmedium Nummer eins
Obwohl das Internet nahezu keine Grenzen hat, liegt bei Kindern ab dem sechsten Lebensjahr der Fernseher auf Platz eins der wichtigsten Mediums. Genauer betrachtet gaben 57 Prozent an, dass ein Verzicht auf den Fernseher unvorstellbar wäre. Lediglich ein Viertel hat sich für den Computer beziehungsweise für das Internet entschieden.
DSL vs. Breitbandkabel
Noch vor einigen Jahren beschränkte sich der Fragenkatalog bei der Wohnungssuche auf solche Details wie: Fernheizung oder Etagenboiler beziehungsweise Sat- oder Kabelanschluss. In der heutigen mehr und mehr vernetzten Welt kommt eine entscheidende Frage mehr auf den Vermieter zu. Wie sieht es mit der DSL / Breitbandkabel Verfügbarkeit aus und vor allem, wie schnell ist der offerierte Anbieter in diesem Wohngebiet?
Der Markt gab bislang nur sehr wenige Alternativen her. Und wenn dann doch mehrere Anbieter in Frage kamen, so setzten sie alle auf der gleichen Technologie, namens DSL, auf. Selbst das seit gut 4 Jahren vermarktete VDSL ist “nur” eine Weiterentwicklung mit höheren Übertragungsdichten, die denen von Breitbandkabel aber oftmals hinterherstehen.

Internet per Kabel © Marko Greitschus / pixelio.de
Der Markt öffnet sich
Da nicht nur Telekom um Co. etwas von diesem boomenden Markt abbekommen sollten, entwickelten die Kabelnetzbetreiber eine ähnliche, und vor allem konkurrenzfähige, Technik. Als Übertragungsnetz für das Kabelinternet werden vorhandene Strukturen genutzt. Überall dort, wo bereits ein Kabel-Tv-Anschluss vorhanden ist, muss maximal die Antennendose durch eine sogenannte Multimediadose ersetzt werden. Netzseitig wurden in den letzten Jahren Millionenbeträge von den drei Großen, Kabel Deutschland, Kabel BW und Unity Media investiert, um Leitungen und Verstärker breitbandtauglich zu machen.
Vor- und Nachteile
Im Gegensatz zu DSL und VDSL wird dem Internetkabel eine höhere Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit zugeschrieben, unabhängig davon wo der Kunde sitzt. Bei Nutzern von DSL stellt sich zuerst die Frage, ob eine Kupferleitung oder Glasfaserkabel auf dem Weg zum Hausübergabepunkt verlegt wurde. Was die versprochenen Geschwindigkeiten angeht, hier wird immer noch das Maximum angegeben, die tatsächlich erreichte Geschwindigkeit hängt in erster Linie davon ab, wie weit das Modem von der Vermittlungsstelle DSLAM (Straßenverteiler) entfernt ist.
Internet und mehr
In den meisten Fällen bieten sowohl Internet über Kabel als auch die klassischen Anbieter Komplettpackete an. Gestaffelt nach max. Datendurchsatz gibt es Flats fürs Telefon und Multimediainhalte zusammen mit Cloudspeicher bei allen großen Anbietern beider Technologien.
Legales Entertainment – Streaming im Netz immer beliebter

Filme Streamen © Gerd Altmann / pixelio.de
Günstig und in toller Qualität Filme, Serien und Musik genießen
Unlängst nahmen Polizeibeamte die Betreiber eines Streaming-Portals fest und setzten damit ein Zeichen gegen die illegale Vervielfältigung von urheberrechtlich geschütztem Material. Viele andere Webseiten bieten ebenfalls die Möglichkeit, umsonst Filme zu streamen – allerdings verstoßen sie damit gegen gängiges Urheberrecht. Auch als Nutzer macht man sich unter Umständen strafbar – wenn man denn überhaupt Lust hat, sich die Filme und Serien in der meist schlechten Auflösung und bei langsamen Buffer-Geschwindigkeiten anzusehen. Als Alternative dazu stehen mittlerweile einige Anbieter bereit, welche ganz legal die Möglichkeit bieten, gegen die Zahlung eines geringen Monatsbeitrags unbegrenzt Filme und Serien auf dem PC, Fernseher, Smartphone oder Tablet zu schauen. Gleiches gilt für das Hören von Musik, denn auch hier gibt es mittlerweile einige kommerzielle Streaming-Services am deutschen Markt.
Schnelle DSL-Verbindungen empfehlenswert
Immer mehr Menschen nutzen bereits die Möglichkeiten der Streaming-Technologie und haben sich für ein legales Abonnement entschieden. Vor Abschluss eines solchen sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass die zur Verfügung stehenden Internet-Verbindungsgeschwindigkeiten ausreichend sind, um die Angebote in vollem Umfang (wie zum Beispiel in HD-Auflösung) nutzen zu können. Mit schnellem DSL von 1und1.de und einer Verbindungsgeschwindigkeit von mindestens 4.000 kb/s ist man hier auf der sicheren Seite.
Durch das Onlinebranchenbuch bekannt werden
Der Umsatz eines Unternehmens kann durch Werbung gesteigert werden. Zu geeigneten Werbemaßnahmen zählen nicht nur Anzeigen in der Tageszeitung, Katalogauslieferungen und Werbeflyern. Sie erreichen nur ein begrenztes, regionales oder deutschlandweites Publikum. Viel Gewinn versprechender ist eine breit gestreute Publicity. Diese kann im Internet mittels Onlinebranchenbüchern erreicht werden.

Internetz © pepsprog / pixelio.de
Die Funktion von Onlinebranchenbüchern
Die Registrierung auf european-business-connect.de online kann als erweiterte Visitenkarte gewertet werden. Durch die Zusammenarbeit des Portals mit unterschiedlichen Suchmaschinen werden die hinterlegten Firmeneinträge unter den ersten Suchergebnissen gelistet. Da User fast nie mehr als die ersten zehn Seiten der Suchergebnisliste anklicken, kann eine Platzierung auf den vorderen Plätzen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades genutzt werden. Aufträge und Dienstleistungen werden längst nicht mehr nur regional vergeben. Auftraggeber durchforsten das Internet nach kompetenten und seriösen Firmen, welche einen Auftrag kostengünstig und in einem vorgegeben Zeitfenster ausführen können. Neben einem guten Preis- und Leistungsverhältnis sind eine hohe Fachkompetenz und Zuverlässigkeit gefragt. So kommen zum Beispiel Handwerksbetriebe aus Brandenburg und Sachsen zu Aufträgen in Bayern oder Norddeutschland.
Die Präsentationsmöglichkeiten im Firmenbranchenbuch
Neben der Firmenadresse, einer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme und einem Ansprechpartner ist die Datenvielfalt der elektronischen Visitenkarte sehr vielfältig. Gewerke, Referenzen mit Schrift und Bild können mittels Verlinkung durch interessierte Auftraggeber recherchiert werden. Einen großen Eindruck bei potenziellen Kunden hinterlassen Kundenbewertungen. Sie spiegeln das Leistungsportfolio der Firma und den Kundenservice wieder. Firmen mit einem hohen Prozentsatz an positiven Kundenrezessionen werden für den Abschluss eines Geschäfts eher in Betracht gezogen als Firmen mit negativen Kundenbewertungen.
Werbung durch das Branchenverzeichnis
Neben einem kostenlosen Eintrag können verschiedene Funktionen des Branchenbuches kostenpflichtig genutzt werden. Dazu zählen die Werbung mit dem Firmenlogo auf durch Kunden hoch frequentierte Internetseiten und Bannerwerbung im Internet. Durch Verlinkung mit sozialen Netzwerken, die eine immer breitete Bevölkerungsschicht anziehen, werden infrage kommende Firmen auch dort gefunden. Scihtbarkeit in sozialen Netzwerken mit immensem Zulauf wie Facebook und Twitter können einige Aufträge bedeuten.
Vorteile eines Firmenbranchenbuches
Durch eine gute Strukturierung nach Branchen, Postleitzahlen, Orten und Gewerken gestaltet sich die Suche einfach. Vor allem kleine Firmen werden durch ein Onlinebranchenbuch besser bekannt. Bilder, Stellenangebote und die Weiterleitung zur eigenen Homepage vermitteln Kunden einen ersten Eindruck. Ein interaktiver Stadtplan hilft bei der Standortsuche. Sind die Öffnungszeiten online hinterlegt, ist die Online-Visitenkarte komplett.
Das Firmenverzeichnis international nutzen
Globalisierung und europaweite Zusammenarbeit ermöglichen Firmen einen internationalen Einsatz. Besonders in grenznahen Gebieten zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich. Polen und Tschechien profitieren Firmen von einem Onlineeintrag. Eine Erweiterung des Einzugsgebietes ist oft mit längeren Anfahrtswegen verbunden. Zufriedene Kunden und mehr Auftragseingänge kompensieren diesen Aspekt. Nicht zuletzt wird mit einem internationalen Einsatz der Erfahrungsschatz erweitert. Das sorgt für persönliches und firmeninternes Wachstum.
So werden Bilder für das Internet aufbereitet
Es gibt viele gute Gründe, um Bilder auf unterschiedlichen Plattformen im Internet hochzuladen. Dabei werden allerdings häufig Fehler gemacht, unter denen nicht nur die Qualität des Bildes, sondern auch die Kapazität des jeweiligen Servers leidet. Natürlich gewann dieses Thema in den vergangenen Jahren durch den Boom der mobilen Endgeräte besondere Brisanz.

Foto © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock
Die richtige Größe ist entscheidend
Mit einer preiswerten Digitalkamera von otto kann man heute ausgezeichnete, fürs Web geeignete Bilder schießen. Selbstverständlich ist die Größe des Bildes von außerordentlicher Wichtigkeit. Besitzt man zum Beispiel einen Blog, macht es keinen Sinn, riesige Bilder in die Datenbank zu laden. In den meisten Fällen reicht eine Bildbreite von etwa 800 bis 1000 Pixel und eine dementsprechende Höhe. Wer ein Content-Management-Programm benutzt, kann die Bilder natürlich auch über das Dashboard verkleinern, doch die Datenmenge in der Mediathek bleibt dann trotzdem gleich. Wir empfehlen, das Bild mit einer Grafikanwendung entsprechend zu verkleinern und bei der Ausgabe des Bildes darauf zu achten, dass eine geeignete Komprimierung die Datenmenge ebenfalls noch einmal reduziert. Aufgrund der hohen Kompatibilität empfiehlt sich hier natürlich das JPEG-Format. Bei der Kompression werden ähnliche Bildteile zusammengefasst. Komprimiert man das Bild zu stark, ergeben sich unschöne Artefakte. Dann erscheint das Bild pixelig.
Bildqualität überprüfen
Bevor man ein Bild im Internet veröffentlicht, würde man natürlich gerne überprüfen, wie es denn nach dem Upload im Browser aussehen würde. Das ist heute durchaus möglich! Im Internet Explorer 7 muss man dafür lediglich einmal die ALT-Taste drücken und danach auf »Datei« und »Öffnen« gehen. Wenn man dann auf »Durchsuchen« klickt, kann man das betreffende Bild einfach auswählen. Der Internetbrowser, in unserem Beispiel also der Explorer, sollte es dann eigentlich in den korrekten Farben darstellen. Lädt man ein großes Bild hoch und möchte innerhalb der zur Verfügung stehenden Bildinformationen gern in das Bild hineinzoomen, kann man das ganz einfach tun, indem man die Steuerungstaste und die Plus-Taste (ein oder mehrmals) drückt.
Angebote von Webhostern vergleichen und das passende Paket finden
Es ist sicherlich nicht übertrieben zu behaupten, dass das Internet unser Leben verändert hat. Sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich übt es einen starken Einfluss auf unseren Alltag aus. Auch die Art sich nach außen zu präsentieren hat durch das Internet völlig neue Möglichkeiten hinzu gewonnen. So betreiben mittlerweile ein Großteil der Unternehmen aber auch Privatpersonen eigene Internetauftritte. Dementsprechend groß ist auch die Zahl der Provider, die Dienstleistungen wie Hosting oder Internet-Server anbieten. Auch die Leistungsfähigkeit und Preise der einzelnen Produktpakete unterscheidet sich stark, so dass es nicht immer einfach ist, das passende Produkt für sich zu finden. Deshalb sollte man vor dem Vertragsabschluss mit einem Provider einen Server- oder Webhosting Vergleich durchführen. Hier ein paar hilfreiche Tipps, was man alles bei einem Vergleich berücksichtigen sollte.

Server © escapechen / pixelio.de
Die technischen Produkteigenschaften
Zunächst einmal sollte man sich zu den technischen Eigenschaften Gedanken machen und eine Planung aufsetzen, welche Funktionen und Optionen zur Erstellung des Internetauftrittes benötigt werden. Darunter fallen Fragen wie zum Beispiel: Wie viel Speicherplatz wird benötigt? Welche Anzahl an Domains möchte man registrieren? Welche PHP Version wird benötigt und wie viele MySQL Datenbanken müssen unterstützt werden? Soll ein FTP Zugang möglich sein? Und zu guter Letzt: Soll eine Traffic Flatrate enthalten sein oder reichen definierte Datenvolumen aus? Sind all diese Fragen geklärt, kann man sich über einen Hosting- oder Server Vergleich auf die Suche nach dem Produkt machen, das die Anforderungen erfüllt. Zusätzlich darauf achten sollte man, dass für zukünftige Erweiterungen und dem Wachstum der Seite auch entsprechende Upgrademöglichkeiten durch den Provider angeboten werden.
Preisliche und vertragliche Produktmerkmale
Bei einem Webhosting Vergleich spielen neben den technischen Eigenschaften auch die vertraglichen und preislichen Merkmale eine wichtige Rolle. So sollte das Produkt wenn möglich wenig kosten und vertraglich sehr flexibel gestaltet sein. Lange Vertragslaufzeiten können langfristig den Preis in die Höhe treiben und den Wechsel zu anderen Produkten oder Providern unnötig erschweren. Wichtig ist auch, welche Verfügbarkeiten der Betreiber garantiert und ob diese eventuell sogar über Service Level Agreements und mögliche Penalties abgesichert sind.
Erst wenn man alle funktionalen sowie preislichen Bestandteile eines Hosting Produktes bewertet hat und der eigene Internetauftritt konzipiert und geplant ist, sollte man sich für das Produkt und den Provider entscheiden. Voreilige Vertragsabschlüsse können teuer sein und im Nachhinein kann sich heraus stellen, dass genau für die eigenen Anforderungen das Produkt gar nicht geeignet ist.
Ist das @ als Wortmarke zulässig?
Eine Wortmarke besteht aus Wörtern, aus Buchstaben und auch aus Zahlen. Auch Sonderzeichen können zu Wortmarken werden. Zu den Sonderzeichen zählt auch das @, das als Bestandteil von Emailadressen seinen festen Platz in der digitalen Welt hat.
Das @ als Wortmarke registriert
Schon im letzten Oktober ließ die Firma @T.E.L.L. (www.etell.de), dieses Zeichen als Wortmarke registrieren. Dieser Vorgang blieb zunächst von der Internetwelt unbemerkt und die Inhaber der Firma freuten sich über die gute Idee. Bald aber brach der Ärger über sie herein und sie wurden unter anderem von Twitter usern wild beschimpft. Sie hatten es schließlich gewagt, die heilige Kuh digitaler Kommunikation für ihre Zwecke zu verwenden.
Angst vor einer Abmahnwelle
Diese Aufregung ist zunächst nicht nachvollziehbar, denn schließlich gibt es viele Wortmarken und niemand kümmert das. Die Internetgemeinde ist aber in einem ganz bestimmten Punkt äußerst sensibel, nämlich dann, wenn es um Abmahnungen geht. Dieses Zeichen wird bei der Emailkommunikation von allen Internetbenutzern täglich mehrmals verwendet. Manche haben jetzt Angst, dass hier eine neue Abmahnwelle auf die Nutzer von Emaildiensten zukommt.
Diese Angst ist zwar verständlich, aber in keiner Weise berechtigt. Der Schutz einer Wortmarke ist von der Sache her in Ordnung. Allerdings gilt dieser Schutz nur, wenn dieses Zeichen wie eine Marke verwendet wird. Ein Beispiel: Wenn ein Unternehmer auf seine Cornflakes plötzlich auch ein @ Drucken würde, dann könnte das durchaus eine Abmahnung zur Folge haben, denn dieses Zeichen wird hier auch wie eine Marke verwendet. Die häufigste Verwendung dieses Zeichens ist aber im Emailverkehr und da wird es eben nicht wie eine Marke eingesetzt, sondern als Bestandteil einer Emailadresse. Wenn also eine Abmahnung verschickt wird, dann muss gleichzeitig auch die Verwendung als Marke nachgewiesen werden.
@ als Marke – Abzocke oder geniale Idee
Marco Richter, der Chef von @T.E.L.L. ist selber von dem Wirbel überrascht, die seine Registrierung ausgelöst hat. Im Internet haben ihn viele Menschen als Abzocker bezeichnet, der mit der Registrierung nur möglichst schnell bekannt werden oder etliche Abmahnung verschicken wolle. Die Bekanntheit zu erlange ist ihm auf jeden Fall schon gelungen. Trotzdem bleibt es im Endeffekt eine gute, wenn nicht sogar eine geniale Idee und jeder Unternehmer muss sich die Frage stellen, warum er nicht selber darauf gekommen ist, sich ein so häufig verwendetes Zeichen als Marke zu registrieren. Natürlich werden jetzt nicht alle immer sofort an die Firma denken, wenn sie eine Email schreiben, aber ihr Bekanntheitsgrad wurde auf jeden Fall gesteigert. Natürlich haben die Aufregung und der Medienrummel einen großen Teil dazu beigetragen.










