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Die Jagd nach dem perfekten Foto – Goldene Tipps für Hobbyfotografen

24. November 2015 Harry Film und Fernsehen  

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Fotograph © Alexas_Fotos @ pixabay.com – CC0 1.0
Auch wenn sich die Jagd nach einem Foto zunächst etwas martialisch anhören mag, ist der Vergleich dennoch zutreffend. Jeder passionierte Hobbyfotograf kann das gewiss bestätigen. Man richtet seine Ausrüstung nach den Motiven aus, die man heute vor der Linse haben möchte. Dann begibt man sich – den Fotoapparat im Anschlag – auf die Pirsch. Falls am Ende des Tages die Bilder dennoch nicht den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechen, könnten diese Tipps für das perfekte Foto weiterhelfen.

Schritt Eins – Zusammenstellen der Fotoausrüstung

Zunächst gilt es, sich zu überlegen, welchen Schwerpunkt der Foto-Trip haben soll. Landschaft- oder Portraitaufnahmen? Soll es eher in die Makro-Fotografie gehen, in der kleine Motive ganz groß rauskommen? Oder handelt es sich um einen waschechten Foto-Urlaub, bei dem man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein möchte?

In jedem Fall ist eine großzügig bemessene Fototasche notwendig. Somit bleibt alles in greifbarer Nähe und – was gerade bei teuren Spiegelreflexkameras kein unwichtiger Punkt ist – gut geschützt! Wer noch keine Kameratasche besitzt, sollte sich aber vor dem Kauf gut informieren. Im Internet gibt es zahlreiche Testseiten, die sich einzig und alleine darauf spezialisiert haben.

Was zudem ein cooles Gadget darstellt, ist ein GPS-Empfänger, der zwar bei vielen teureren Kameramodellen bereits intrigiert ist, aber auch separat mitgeführt werden kann (Z. B. i-gotU GT). Durch das genaue Orten der Aufnahme fällt das Sortieren und Bearbeiten nach dem Foto-Trip deutlich einfacher.

Dann sollte immer ein Stativ im Gepäck sein. Gerade bei Aufnahmen mit schlechten Lichtverhältnissen und somit langen Belichtungszeiten ist ein Stativ unabdingbar. Ein wirklich geniales Teil ist das kleine und super funktionale „Gorillapod“ der Firma Joby.

Ersatz-Akku darf auf keinen Fall fehlen! Mehrere (mindesten zwei) Speicherkarten ermöglichen dem Fotografen, alle Aufnahmen in der bestmöglichen Bildqualität zu schießen, und man hat auch hier einen Backup am Start, sollte eine Speicherkarte verloren- oder kaputtgehen.

Die perfekte Bildkomposition – Das Ah! und Oh! des Fotografierens

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Bildkompostion © Plukje @ pixabay.com – CC0 1.0
Auf den Auslöser drücken und ein Foto machen, kann jeder. Oma. Kleinkind. Dressierte Robben. Jeder! Aber eine Aufnahme zu zaubern, bei der der Betrachter hängenbleibt, die fesselt und eine Geschichte erzählt, ist eine echte Kunst. Selbstverständlich braucht es dazu einen guten Blick für Motive. Ein Empfinden für Lichtverhältnisse und Perspektive. Diese dann in einem Bild harmonisch zu verbinden nennt sich treffend „Bildkomposition“.

Bei einer guten Bildkomposition wird ein gewisses Element (meist das Hauptmotiv) deutlich betont. Der Clou ist es aber auch, die anderen Hintergrundelemente dazu in der idealen Positionierung zu halten. Der Trick: Die sogenannte Dreiteilungsregel! Hier wird das gesamte Bild imaginär durch drei vertikale und zwei horizontale Linien in neun gleichgroße Flächen eingeteilt. Viele Digicams haben bereits ein solches Raster auf dem Display oder im Sucher. Das Hauptmotiv sollte sich auf einer dieser Linien befinden, damit es buchstäblich optimal in Szene gesetzt wird.

Ein echt hilfreiches Buch zu der idealen Bildkomposition wurde von der renommierten Profifotografin Elin Rantakrans und dem passionierten Hobbyfotografen und Verleger Tobias Hagberg verfasst. „Das perfekte Foto – 71 Tipps vom Profi“ ist ein Werk, das in jede Bibliothek eines Fotografens gehört!

Weitere Tipps zur Bildkomposition:

  • Das Zusammenspiel von Muster und Farben erkennen! Oft sind es harmonische Muster und Strukturen, die das Hauptmotiv erst richtig zur Geltung bringen. Ob das beispielsweise die Grasnarbe im Kopfsteinpflaster ist oder die abbröckelnde Farbe einer ansonsten gleichmäßigen Häuserwand …
  • Nicht immer alles auf Augenhöhe fotografieren! Das gilt bei Vollkörper-Portraits genauso wie bei Landschaftsaufnahmen. Wobei die Portraitfotografie ein ganz eigenes Thema darstellt. Verschiedene Aufnahmewinkel können einen gigantischen Unterschied machen!
  • Ein Blick für Kleinigkeiten ist für jeden Fotografen das Salz in der Suppe. Eine Landschaft, die sich im Rückspiegel des Autos wiederfindet. Wer ein Auge für Details hat, kann für echte AHA! -Momente sorgen.
  • Durch die Nähe zum Hauptmotiv wird das Wichtigste betont. Soll beispielsweise eine Person im Vordergrund stehen, gilt es möglichst nahe an das Objekt zu gehen. Soll die Person aber nur verdeutlichen, wie groß der Elefant im Hintergrund ist, muss mehr Abstand genommen werden. Also alles eine Sache der Perspektive.

Die große Kunst der Portraitfotografie

Wer sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von guten, wirkungsvollen und hoch professionellen Portraitaufnahmen machen möchte, sollte sich Websites anschauen, die wunderschöne Models vermarkten. So ist die Bildergalerie einer der hochkarätigsten Escort Agenturen Europas ein hervorragendes Beispiel! Jedes VIP Escort wird hier optimal in Szene gesetzt. Bei Ganzkörperportraits ist es von absoluter Wichtigkeit, in welchem Winkel die Kamera zum Model hin ausgerichtet wird. Wer glaubt, dass nur die Fotografen das perfekte Portrait schießen, die mal kniend, mal flach auf dem Boden liegend den Auslöser (und das Model!) quälen, liegt meist voll daneben. Der Höhenunterschied macht einen gigantischen Unterschied aus! Schon wenige Zentimeter können bewirken, dass eine schlanke, perfekt geformte Frau eher gedrungen und pummelig oder, im Gegensatz, wie eine Bohnenstange aussieht. Ganzkörperportraits sollten niemals auf Augenhöhe aufgenommen werden. Der Bereich von den Knien abwärts gilt als absolute NO-GO-Area. Als Anhaltspunkte gelten entweder die Brust-, Bauchnabel- oder Hüfthöhe. Desto tiefer der Aufnahmepunkt, desto länger erscheint das Motiv. Die Augenhöhe dient ausschließlich bei Gesichtsportraits als optimale Perspektive. Doch wie in dem sehr informativen und gut geschriebenen Blog der Profifotografen Krolob und Gerst so treffend formuliert wird, gibt es bei der Fotografie nichts, was es nicht gibt! Also einfach ausprobieren und lernen.

Das perfekte Bild und keine Kamera: Was tun?

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Smartphonefoto © Unsplash @ pixabay.com – CC0 1.0
Nun … in solchen Momenten gilt es beherzt das Smartphone zu zücken und fotografisch alles aus dem kleinen Alleskönner herauszuholen! Hier ein paar Tipps für das perfekte Smartphone-Bild:

  • Alles was das Teil hergibt! Also erst mal die Bildqualität auf „hoch“ einstellen und den Speicherplatz ordentlich zum Schwitzen bringen.
  • Kurz noch die Linse reinigen – und das nicht mit dem fettigen Pommes-Finger, sondern mit T-Shirt, Tempo, Servierte & Co.
  • Selbst ist der Fotograf! Also nicht lange mit dem Zoom spielen, sondern Ganzkörpereinsatz beweisen! Ein paar Schritte hin oder weg vom Motiv vermeiden pixelige Aufnahmen.
  • Das Smartphone-Foto nicht aus der Hüfte schießen – mit zwei Händen verwackelt das Bild deutlich weniger.
  • Auf die Bildkomposition achten und die Dreiteilungsregel anwenden. Also die Rasterlinien auf dem Display aktivieren.


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