GB Pics

Die Wahl der richtigen Leinwand für das heimische Wohnzimmerkino

15. Februar 2013 Harry Technik  

Je nach Verwendungsziel garantieren verschiedene Arten von Leinwänden die optimale Bilddarstellung, weil die Qualität des angezeigten Bildes von der Kombination von Projektoren und Leinwänden abhängig ist. Bei der Auswahl der geeigneten Leinwand sollte man sich von folgenden Kriterien führen lassen:

  • dem Bildverhältnis von Breite zu Höhe
  • dem Leinwandtyp
  • dem Leinwandformat
  • dem Projektor
  • der Projektionsfläche

Das Bildverhältnis bekommt man je nach Projektionsverfahren in unterschiedlicher Größenordnung: mit 4:3 Projektionsformat, Breitbild (HDTV) 16:9, Overhead-Projektion 1:1 oder der Dia-Projektion 3:2.

heimkino
Kino © Clemens Mirwald / pixelio.de

Der Leinwandtyp ist für die Bildqualität endscheidend

Man sollte sich zuerst überlegen, ob man die Leinwand mobil oder eher stationär einsetzen mag. Wenn man die Leinwand öfters transportieren wird, um zu Beispiel Präsentationen zu veranstalten, würden folgende Leinwandtypen infrage kommen: Kofferleinwand, Stativleinwand oder Fastfold-Leinwand. Die Kofferleinwände sind zwar etwas schwerer, dafür aber auch robuster. Stativleinwände sind dagegen sehr leicht, es gibt aber öfters Probleme mit der Planlage des Leinwandtuches. Bei Stativleinwänden sollte man deswegen unbedingt auf die Qualität achten und billige Produkte am besten meiden. Eine Fastfold-Leinwand ist eigentlich die beste Wahl: nahezu unverwüstlich und auch in größeren Formaten zu bekommen, was bei den anderen Leinwandtypen nicht immer der Fall ist. Die Fastfold-Leinwände kann man als Rück- oder Aufprojektionstücher bekommen. Diese Leinwandoption ist auch für die Außenprojektion geeignet. Zu guter Letzt kommt noch die Rolloleinwand oder Kurbelleinwand zu Auswahl. Die Rolloleinwand hat in der Regel einen Federmechanismus und eignet sich bestens dafür, in einem Raum festmontiert zu werden. Beim Kauf sollte man üblicherweise auf die Tuchstärke und Planlage achten. Dafür entsprechende Projektoren findet man unter http://www.beamershop24.net/optoma-beamer/ im Internet.

Leinwandformat und die Projektionsfläche

Bei der Kaufentscheidung sollte man auf folgende Details achten:

  • die Mindestentfernung der Projektionswand bis zum ersten Betrachter sollte das 1,5 fache der Projektionswandbreite betragen
  • der Maximaldistanz für Betrachter müsste das 6fache Projektionswandbreite betragen
  • die Unterkante der Projektionswand sollte 90 – 120 Zentimeter über Fußbodenniveau herausragen.

Der Leuchtdichtefaktor der Projektionsfläche definiert die Qualität der Reflexion der Leinwand. Je höher der Faktor, desto begrenzter ein guter Betrachtungswinkel. Die professionellen Leinwände weisen unterschiedliche Beschichtungen auf, um die verschiedenen Reflexions-Eigenschaften herzustellen. Bei dem sogenannten Typ S reflektieren die Bildwände das auftretende Licht entlang der Projektionsachse etwa doppelt so stark wie beispielsweise die diffus reflektierenden Bildwände. Der Betrachtungswinkel beträgt in dem Fall 20 bis 35 Grad und der Leuchtdichtefaktor liegt bei ungefähr 2,4.


Auf Facebook teilen Teilen

0 Bewamer, Bild, Heimkino, Kino, Leinwand, Wohnzimmerkino,


Das könnte Sie auch interessieren:


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy This Password *

* Type Or Paste Password Here *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>


footer