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E-Bike – Umweltfreundlicher Trend

9. September 2013 Harry Technik  

e-bike-pedelec
© Michael Möller / pixelio.de
Schon seit mehr als zwei Jahren werden die Stimmen um das sogenannte E-Bike, Elektrofahrrad oder Elektro Bike immer lauter. Neben ihnen werden auch immer öfter die Pedelecs gesehen. Doch was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung und wann ist ein E Bike ein E Bike?

Definition eines E-Bike

Das E-Fahrrad ist der Versuch, eine umwelt- und gesundheitsschonende Alternative zum Automobil zu ermöglichen. Der Aufbau eines solchen Fahrrads unterscheidet sich äußerlich kaum von seinem Ursprung, doch beim Hinsehen gibt es viele Details am Rad zu sehen. Das ist auch beim Pedelec so. Erste Entwürfe zu einem Elektrizität nutzenden Rad entstanden schon im 19. Jahrhundert, damals wurden schon Fahrzeuge mit drei Rädern aus Holz und Metall mit einem Motor versehen, der den Menschen befördern konnte. Als bekannte Modelle sind hier das Trouvé Tricycle von Gustave Trouvé aus Paris und der Nachfolger Ayrton & Perry Electric Tricycle vn 1882. Das Ayrton & Perry Electric Tricycle kam auf eine Leistung von 0,37 kW, wurde mit 20 Volt betrieben und kam auf eine beachtliche Reichweite von 40 Kilometern bei einer Höchstgeschwindigkeit von 14 km/h, was damals eine beachtliche Leistung war. Wie auch bei dem heutigen Elektrorad wurden die zehn Batterien unter den Sattel, damals ein Sitzbrett, angebracht und genutzt. Der Vorgänger war eigentlich ein Pedelec, denn der Fahrer musste in die Pedale treten. Das war beim Nachfolger nicht mehr so. Hier gab es auch eine allgemeine Innovation: Das Ayrton & Perry Electric Tricycle war das erste Fahrzeug überhaupt mit einem elektrischen Licht und prägte damit die Autoindustrie. Dann geriet es in Vergessenheit, bis ab dem 21. Jahrhundert die Bemühungen wieder aufgegriffen wurden. Jedenfalls in Europa. In China gibt es die Räder schon seit Ewigkeiten und jährlich werden über 20 Millionen Exemplare dort verkauft, während über 150 Millionen auf den Straßen zu finden sind. Dort wurden die Motoren von Mofas ausgebaut und an die Fahrräder gebracht, damit diese elektronisch betrieben werden konnten. Dort finden sich aber auch jetzt Firmen für die Herstellung und preistechnisch sind sie günstiger, aber nicht unbedingt sicherer. Als heutiges E-Bike wird ein Fahrrad verstanden, das einen zusätzlichen Motor integriert hat und sich damit fortbewegen kann, wahlweise mit der Hilfe des Fahrers. Elektrobikes sind das häufigste Elektrofahrzeug auf der Welt und werden immer öfter in Unternehmen als „Firmenwagen“ genutzt. Sie sind wirtschaftlich von großem Vorteil.

 

Der Aufbau eines E-Bikes

Elektroräder unterscheiden sich im Aufbau kaum von den herkömmlichen Rädern. Das liegt daran, dass die Form vorteilhaft auf den menschlichen Körper ausgerichtet wurde und so den Rücken und die Gelenke schont. Es eignen sich nicht unbedingt alle Rahmen für ein Elektrofahrrad, zum Beispiell wenn sie wie das Rennrad zu dünn sind. Typische MTB, Trekking- und Stadträder sind dagegen sehr einfach zu solchen Bikes aufzurüsten. Bekannte Hersteller bringen sehr oft eine Elektroversion ihres Fahrradmodells als Elektrisches auf den Markt um Kunden eine größere Auswahl zu ermöglichen. Der Motor befindet sich je nach Modell unter dem Sattel oder an die Sitzstrebe angebracht und kann somit das Hinterrad sehr einfach antreiben. Diese Position kommt in Fragen des Gewichts und der Technik als Einzige in Frage, da sonst der Schwerpunkt schlecht liegen würde und die Kabel zum Rad unvorteilhaft lang werden. Die Motoren unterscheiden sich je nach Fahrrad. 2013 gibt es verbesserte Versionen von Pedelec- und Zusatzantrieben. Die Unterschiede sind eindeutig. Das Pedelec ist tretunterstützt und kann nur mit Hilfe des Menschen genutzt werden. Diese Fahrräder nutzen den Elektroantrieb nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit, meist 20 km/h, und müssen danach selbst vorangetrieben werden. Pedelecs müssen nicht als Kraftfahrzeug angemeldet werden, da sie rein als Fahrrad gelten. Zusatzantriebe nehmen dem Menschen meist die Arbeit völlig ab. Er kann sich den Motor selbst zuschalten, muss aber nicht immer treten. Diese Versionen können bisweilen auch komplett ohne Pedalen auskommen. Die Akkus sind je nach Hersteller in der Dauer der Laufzeit unterschiedlich und müssen nach dem Verbrauch ausgetauscht werden. Bis auf diesen Wechsel kann das Elektrofahrrad wie ein normales Fahrrad genutzt werden. Es ist wassergeschützt, kann aber wie jedes andere Rad rosten. Hier hilft natürlich ein Unterstand oder ein Fahrradkeller. Vor Diebstählen sind sie gut geschützt, da sie meist eine Radsperre haben.

Autos gegen Elektrofahrräder

Die Vorteile eines eBikes sind im Vergleich zum Auto ersichtlich. Sie erzeugen keine umweltschädlichen Stoffe, die die Umwelt belasten. Aufgrund der reinen Stromnutzung, die auch von vielen Herstellern nachhaltig erzeugt wird, zum Beispiel bei einem E Bike von Bosch, sind sie sauber und benötigen keine Abgaskontrollen. Ist der Akku verbraucht, wird dieser automatisch bei der nächsten Reparatur ausgetauscht und schonend vom Hersteller recycelt. Reparaturen sind nicht so kostspielig wie bei einem Auto. Nebenbei hat sich die Zahl der Angestellten, die ein E-Rad auf dem Arbeitsweg nutzen, erhöht, ebenso wie die Zahl der Pünktlichen. Der Stadtstau kann ganz einfach umgangen werden, da sie auf dem Fahrradweg bleiben dürfen. Nur bei schlechtem Wetter entsteht ein Nachteil. Für kranke Menschen oder Senioren ist es ebenfalls zu empfehlen. Sie bleiben mobil, was für Viele sehr wichtig ist. Sie können meist kein Auto fahren und so wird auch die Gesundheit gefördert. Die E-Bikes schaffen Reichweiten von bis zu 100 km/h mit einer Aufladung und überstehen ca. tausend Ladungen. So sind Shopping und Arbeit kein Problem mehr. Ebenfalls vorteilhaft ist die Anzahl an Modellen. Neben Stadträdern, die ursprünglich als eBike gedacht sind, finden sich auch ein Trekkingrad oder E-Bike Mountainbikes. Sie sind auf den jeweiligen Zweck mit einer erhöhten Leistung und leichteren Konstruktionen entwickelt worden.

E-Bike im Test

Bekannte Elektro Fahrradmarken

Es gibt eine Vielzahl von Herstellern, die sich dem Abenteuer E-Bike angenommen haben. Schon jetzt sind über vier Millionen auf den Straßen unterwegs und es werden immer mehr. Einige bekannte und gängige Hersteller:

  • KTM E Bike
  • Smart E Bike: Ja, auch Autohersteller sind auf diesem Markt zu finden.
  • Winora
  • Kettler
  • Flyer
  • Conway
  • Ghost
  • Philips: ist gleichzeitig einer der größten Motorenhersteller für E-Bikes
  • abus

Alle Hersteller von E-Bikes und Zubehör alphabetisch sortiert:

  • ABUS
  • AVE
  • ALTERA
  • BBB
  • Basil
  • Bell
  • Bergamont
  • Bobike
  • Bulls
  • Butsch und Müller
  • Contec
  • CST
  • Cannondale
  • Connex_Wippermann
  • Continental
  • Cube
  • Diamant
  • Diavelo
  • Diverse
  • E Bike Advanced Technologies
  • ESGE/PLETSCHER
  • Felt
  • Focus
  • Giro
  • Grace
  • Haibike
  • Hebie
  • Hercules
  • Humpert
  • JD/Trans X
  • KLICKfix
  • KTM
  • Kalkhoff
  • Kettler
  • Kreidler
  • Magura
  • Merida
  • Philips
  • Polar
  • Raleigh
  • Rigida
  • Rixe
  • SKS
  • SMP
  • Schwalbe
  • Scott
  • Selle Royal
  • Selle SMP
  • Simplon
  • Sinus
  • Staiger
  • Supernova
  • Teasi
  • Thule
  • Inuvega
  • Uvex
  • VOLT
  • Vaude
  • Vermont
  • Victoria
  • WIPPERMANN
  • Wheeler
  • Winora
  • XLC

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