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Mit Blockchain und Bitcoin in die Zukunft

8. November 2017 Harry Technik  

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Blockchain ist eine relativ neue Technologie. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet in der wörtlichen Übersetzung Blockkette. Auf den ersten Blick handelt es sich bei Blockchain um eine Datenbank. Am Anfang der „Kette“ steht der sogenannte Schöpfungsblock, dem weitere Blöcke folgen. Sie werden zunächst überprüft und anschließend chronologisch angehängt. Blockchain wurde konzipiert für die virtuelle Währung Bitcoin.

Bitcoin seit 2009

Seit 2009 existiert die digitale Währung Bitcoin, auf die weder eine zentrale Staatsbank noch eine andere übergeordnete Institution Einfluss nehmen kann. Mit dieser virtuellen Währung kann im Web bezahlt werden. Der Kunde zahlt geringere Transaktionsgebühren. Allerdings gibt es nur eine relativ geringe Zahl von Akzeptanzstellen. Bitcoins sind quasi unsichtbar und können nicht als Münzen oder Geldscheine ins Portemonnaie gesteckt werden. Sie führen ihr virtuelles Dasein lediglich auf Konten und fristen ihr Leben als Zahlen.

Wozu wird Blockchain gebraucht?

Wozu wird Blockchain gebraucht, wenn es schon Bitcoin gibt? Eine berechtigte Frage, der meistens gleich die Frage nach dem Nutzen der neuen Technologie folgt. Blockchain ist sozusagen der theoretische Unterbau für Bitcoin und dient in der Praxis dazu, die Kryptowährung Bitcoin auf vielfältige Weise technisch zu unterstützen. Der Gebrauch von Bitcoin wird durch Blockchain optimiert. Es handelt sich um eine konkrete Anwendung, was in einer Blockchain gespeichert wird, ist nicht virtuell, sondern echt. Das gilt für sämtliche Transaktionen und Informationen. Daher kommt die Blockchain ohne Verwaltungsaufwand oder Beglaubigungen aus und ermöglicht auf dieser Basis Geschäftsbeziehungen ohne die Einschaltung von Mittelsmännern.

Eine fälschungssichere Datenbank

Blockchain ist eine fälschungssichere Datenbank, die nicht auf irgendwelchen Servern auf die User wartet. Jeder Nutzer verfügt bei der Technologie über eine vollständige und eigene Kopie der Blockchain, wobei nach dem Kettenprinzip jeder neue Block mit dem vorhergehenden verbunden ist. Für jeden Block existiert in Form einer Prüfsumme die Historie und zusätzlich die Prüfsumme der gesamten Kette. Für den Nutzer ist damit die Reihenfolge der einzelnen Ketten eindeutig erkennbar. Außerdem werden sämtliche Daten verschlüsselt gespeichert. Korruption und Manipulation werden durch diese Sicherungsmaßnahmen verhindert. Das Netzwerk legitimiert sich durch die eigene „Source of Truth“ gegenseitig.

Welche Geschäfte ermöglicht die Blockchain

Die Funktionsweise der Blockchain ermöglicht dem Anwender Geschäfte durchzuführen, bei denen zuvor ein Mittelsmann eingeschaltet werden musste. Wer mit Wertpapieren handelt, muss dazu keine Bank bemühen. Hauskäufe und –verkäufe können ohne Notar abgewickelt werden. Blockchain ermöglicht „Smart Contracts“, die die bislang verwendeten Verträge auf Papier ersetzen. Künstler können mit Hilfe von Blockchain ihre Rechte optimal verwerten. Die Technologie macht es möglich und rückt die handelnden Personen in den Mittelpunkt. Jeder einzelnen Schritt kann verifiziert und abgesichert werden. Das lässt sich ebenfalls auf die sichere Übermittlung von Nachrichten übertragen, denn sowohl der Absender als auch der Empfänger bleiben identifizierbar. Die Voraussetzungen dazu sind mit Blockchain gegeben.

Zukunftsmusik oder eine dauerhafte Technologie

Ob Blockchain dauerhaft entwickelt und eingesetzt wird, vermag niemand vorherzusehen. Verbesserungen beim Datendurchsatz, der noch relativ gering ist, sowie Erweiterungen beim Speicherplatz scheinen lösbare Aufgaben zu sein. Neue Bitcoins können nur auf der Basis der bislang erzeugten Mengen der virtuellen Währung errechnet werden. Das Wissen, was in der Vergangenheit passiert ist, zählt zu den Grundvoraussetzungen bei der Berechnung. Das zeigt, dass das System Bitcoin ohne die Blockchain nicht funktionieren würde. Weiterführende Informationen sind auf https://blockchainwelt.de zu finden.

Mehr als ein Trend

Bestehende System müssen integriert werden. IT-Konzerne kümmern sich intensiv um Software und Service-Ökosysteme rund um die neue Technologie. Der Einstieg von Microsoft lässt ebenfalls ahnen, dass Blockchain kein kurzzeitiger Trend sein wird. Mit verschiedenen Tools sollen in absehbarer Zeit die Möglichkeiten für die Nutzer erweitert werden.


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