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Ratgeber Kamin – Welcher ist der richtige für mein Zuhause?

18. Juli 2017 Harry Haus und Garten  

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Kamin © jill111 @ pixabay.com – CC0 1.0
Immer mehr Menschen, die sich ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen, entscheiden sich für die Installation eines Kamins. Sie erhoffen sich davon entspannte und erholsame Abende in einer gemütlichen Atmosphäre und damit eine Steigerung des Lebensgefühls. Ist das Haus dann einmal fertig gebaut, begehen viele jedoch einen einschneidenden Fehler: Sie stellen das Thema Kamineinsatz wieder hinten an und verzichten sogar vielleicht ganz darauf. Es bestünde dann zwar durch den freien Platz die Möglichkeit, sich einen Kamin einbauen zu lassen, diese wird jedoch nicht wahrgenommen. Was also tun? Unbedingt sollte noch einmal darüber nachgedacht werden, ob ein Kamin nicht doch eine Bereicherung der eigenen vier Wände ist. Im Folgenden finden sich wertvolle Tipps, durch die der Kamineinsatz noch besser zur Umgebung passen wird.

Das Aussehen des Kamineinsatzes

Bevor man sich für oder gegen einen bestimmten Kamineinsatz entscheidet, macht man sich natürlich meist Gedanken über die Farbe des Modells. Um eine Entscheidung treffen zu können, ist es wichtig das übrige Ambiente im Haus genau im Kopf zu haben. Besteht der Raum größtenteils aus Holzmöbeln, so kann mit einem schwarzen Kamineinsatz ein ansprechender Kontrast geschaffen. Umgekehrt macht es Sinn, sich für einen braunen Kamin zu entscheiden, wenn der übrige Raum eher modern eingerichtet ist. Den Kaminofen unauffällig zu integrieren wird möglich, indem die selbe Farbe gewählt wird, die im Ambiente dominiert.

Wie oft soll tatsächlich vor dem Kamin gesessen werden?

Es gibt mehrere Varianten von Kamineinsätzen, die vor allem unter dem Aspekt gewählt werden sollten, wie oft der Kamin am Ende tatsächlich genutzt werden soll. Wer tatsächlich vorhat, es sich jeden Abend vor dem Kamin gemütlich zu machen, trifft mit einem wasserführenden Gerät die richtige Wahl. Die beim Heizen erzeugte Wärme wird bei einem solchen Gerät im ganzen Haus verteilt. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Variante eines Kamineinsatzes als besonders rußarm gilt. Diese Modelle sind damit deutlich besser dazu geeignet, für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen als Kamineinsätze aus früheren Jahrzehnten. Grundsätzlich ist zu sagen, dass heutige Kamine weitaus effizienter sind als noch vor zehn oder gar zwanzig Jahren. Hinzu kommt, dass der Kamin längst den Sprung in die Mitte der Gesellschaft hat. Im Jahr 2017 darf ein ansehnlicher Kamineinsatz in keinem Haushalt mehr fehlen.

Warum überhaupt noch zusätzlich heizen?

Ein wasserführender Kamin hat die Fähigkeit, nicht nur die gemeinsamen Abende im Wohnzimmer weit gemütlicher zu machen, er kann auch das ganze Haus gut beheizen. Es kommt hinzu, dass von der gesamten erzeugten Wärme lediglich ein Drittel in den Raum abgegeben wird, in dem sich der Kamin befindet. Der Rest wird direkt dazu verwendet, um für warmes Wasser zu sorgen. Die Serie Nadia des Herstellers kratki24.de hat sich dabei übrigens als Vorreiter dieser neuen und beeindruckenden Technologie etabliert und wird heute in vielen Haushalten verbaut. Hinzu kommt, dass das für diese Kamine benötigte Holz ein natürlich nachwachsender Rohstoff ist, der überdies noch problemlos beschafft werden kann. In der Kombination kann nur empfohlen werden, einen Kamin auszuwählen, der die eben beschriebenen Anforderungen erfüllt. Ein Haushalt kann auf diese Weise energie-autonom agieren und benötigt kein Gas oder Öl mehr. Letztere beiden Rohstoffe sind auch deutlich umweltschädigender, als es ein Kamin je sein könnte.

Verschiedene Stufen

Kamine im Jahr 2017 sind weit mehr, als sie es noch im Jahr 1997 waren. Damals konnte die Wärme kaum reguliert werden und es wurde eben so warm, wie es das Feuer im jeweiligen Moment hergab. Das ist heute gänzlich anders. Die meisten wasserführenden Kaminen erlauben es ihren Besitzern, die Wärme auf verschiedenen Stufen zu regulieren. Das ist natürlich weit effizienter und eröffnet zudem die Möglichkeit, den Kamin auch außerhalb des Winters einzusetzen. Beispielsweise können etwas kühlere Herbsttage mit einer niedrigen Stufe zumindest so weit erwärmt werden, dass niemand im Haushalt frieren muss. Umgekehrt kann im Winter, wenn es mal so richtig kalt ist, auf die höchste Stufe des Kamins zurückgegriffen werden. Diese sorgt dann schlussendlich dafür, dass das Haus soweit erwärmt wird, dass es in allen Räumen angenehm und gemütlich ist.

Ein Kamin mit Naturstein

Grundsätzlich neigen die meisten Menschen dazu, bei der Wahl eines Kamins auf die altbewährten Materialien Keramik und Stahl zurückzugreifen. Es gibt jedoch noch eine weitere Variante, die ein ganz besonderes Flair in die eigenen Vier Wände bringt: Kamine aus Natursteinen, teilweise auch aus Vulkan-Lava. Diese Modell sind zwar insgesamt etwas teurer als andere Modelle, machen dafür aber auch weit mehr her, was das Design betrifft. Für Außenstehende kann es mit einem solchen Modell fast schon den Anschein haben als befänden sie sich in der Nähe eines aktiven Vulkans. Die Frage nach dem verwendeten Modell bleibt nichtsdestotrotz immer eine Frage des persönlichen Geschmacks und hängt immer davon ab, wie das übrige Ambiente im Wohnzimmer gerade aussieht. Im Gegensatz zu Naturstein hat Stahl einen wichtigen Vorteil, der nicht außer Acht gelassen werden darf: Durch das Stahl wird die Wärme des Kamins weit besser an die Umgebung abgegeben. Dies hat damit zu tun, dass sich dieses Metall besonders leicht erhitzt.


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